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Dienstag, 31. Dezember 2024

Adieu 2024: Cashew-Sesam-Mayonnaise (vegan & ideal für Dips)

Noch auf der Suche nach einer feinen ei- und laktosefreien Mayonnaise? 
Die auch als Grundmasse für Dips und für Salatsaucen taugt?
Ding, ding, ding! 
Jackpot!

Wünsche allen einen guten Rutsch und eine sanfte Landung im Jahr 2025.
Herzlichen Dank fürs Mitlesen und Kommentieren.
Schön, dass es euch gibt.
See y'all next year.

Für etwa 200 ml Mayo:

  • 100 gr ungesalzene, ungeröstete Cashewkerne
  • 70 gr warmes Wasser
  • 30 gr helles Sesammus (io: Achva Tahini) 
  • 25 gr milder Essig (io: Narcissus Reisessig)
  • 12 gr Senf
  • 1/2 Tl Zwiebelpulver
  • knapper 1/2 Tl Knoblauchsalz (io: mit Kräutern & Chipotle)
  • 1 Prise Kala Namak, optional

    Cashews in einer Schüssel grosszügig mit heissem Wasser bedecken (ca. 60 Grad). Abdecken und drei Stunden zum Rehydrieren gönnen. Nach der Einweichzeit in ein Sieb schütten und gründlich abspülen. Abtropfen lassen. Unterdessen alle anderen Zutaten direkt im Behälter des Zerkleinerers/Mixers abwiegen. Cashews zugeben und alles seidenglatt pürieren. Falls die Konsistenz zu dick ist, esslöffelweise mehr Wasser einpürieren. Nach Geschmack mit Salz, Essig oder Kala Namak nachwürzen. Direkt verwenden oder in ein sauberes Einmachglas umfüllen und maximal eine Woche im Kühlschrank aufbewahren. Kombinationsideen für Dips: Zitronensaft und fein geriebene Zitronenschale / Knoblauchmus / Meerrettich und geriebener Apfel / pürierte Ananas und Currypulver / Schnittlauchröllchen und Weisswein / Paprikastücke und geräuchertes Paprikapulver / gehackte Kräuter und grüner Pfeffer und so weiter und so fort.

    Wichtig: Beim Braun Zerkleinerer das warme Wasser Schluck für Schluck einpürieren. Vorher mit einem Löffel unterrühren, sonst drückt die Flüssigkeit beim Mixen durch den Deckel raus. Bitte an die Essigmenge herantasten. Narcissus Reisessig ist milder als Weissweinessig aus dem Supermarkt. Eventuell lieber weissen Balsamico oder Zitronensaft verwenden. Ich empfehle für dieses Rezept ein israelisches Sesammus - obwohl mir die aktuelle Politik der dortigen Regierung gewaltig gegen den Strich geht. Tahin aus anderen Ländern ist in der Regel merklich bitterer und würde geschmacklich stärker herausstechen. Zum Thema Kala Namak: Eine Prise reicht für den Hauch Schwefel, den man von eibasierter Mayonnaise gewöhnt ist. Tipp: Grobe Salzkristalle kaufen und jeweils frisch mörsern. Trocken und dunkel aufbewahrt hält sich Kala Namak so quasi ewig. 

    Sonntag, 12. Januar 2020

    Curryreis mit Cashews und etwa 240 Variationsmöglichkeiten



    Herr C., alles andere als ein Curryfan, liebt dieses Reisgericht. Er duldet aber weder Trockenfrüchte noch andere Gewürze in "seinem" Cashewreis. Ich bin ja ein My experimentierfreudiger und peppe den Reis gerne mit diversen Zusätzen auf, wenn er berufsbedingt auswärts speist. Während die Körner im Sieb abtropfen, bleibt genug Zeit, um eine Gemüsebeilage zuzubereiten, beispielsweise gedämpfter Broccoli mit Galgantsalz und geröstetem Sesamöl. Oder Pfannengemüse mit Sojasauce. Oder Chinakohlsalat. Herr C.s Favorit, by the way.


    Für 2 Personen, plus Reste für die Lunchbox:

    • 1 Tasse/250 ml Surti Kolam oder Basmati

    Reis in ein Sieb schütten, unter fliessendem kalten Wasser waschen, bis das abfliessende Wasser klar bleibt. Im Sieb etwa 10 Minuten abtropfen lassen, bis die Reiskörner schneeweiss sind.

    • 1 Tl Ghee oder Butter
    • 1 handvoll ungesalzene Cashews

    Unterdessen Nüsse in einem Kochtopf bei mittlerer Hitze in dem Ghee hellbraun rösten. 

    • 2 Tassen/500 ml hahnenheisses Wasser
    • 1/2 Tl Currypulver (io: Geröstetes Currypulver, medium)
    • 1/8 Tl Kurkumapulver für eine schöne Farbe, optional
    • Salz
    • 1 El Butter, in Flöckchen

    Wasser zu den gerösteten Cashews in den Topf giessen, Hitze hochdrehen. Gewürze einrühren, kräftig salzen. Wenn das Wasser kocht, Reis zugeben. Ohne Deckel etwa 5 Minuten kochen, bis auf der Oberfläche keine Flüssigkeit mehr sichtbar ist. Ein Papierküchentuch über den Topf legen (Stofftücher sind wegen der Verfärbungsgefahr ungeeignet). Deckel drauf pressen und auf der ausgeschalteten Platte 5 Minuten nachquellen lassen. Curryreis mit einer Gabel auflockern, gleichzeitig die Butterflöckchen unterheben. Heiss servieren.

    Ein paar Erweiterungsmöglichkeiten, wenn kein mäkeliger Herr C. mitisst: Eine fein gehackte Zwiebel, ein Esslöffel Korinthen, Berberitzen, kleingeschnittene Dörraprikosen, ein Stück Cassiarinde, Zimtblüten, Gewürznelken, ein Eckchen Sternanis, grüner Kardamom, Senfkörner, wenig Ajowan, ein Streifchen Macis, Pistazien, zwei Esslöffel halbierte Linsen, getrocknete Bockshornkleeblätter, mehr Currypulver, Chiliringe, eine geschnetzelte Pouletbrust, Lammfleischwürfel, frischer Koriander als Deko und so weiter und so fort.


    Surti Kolam wird im indischen Bundesstaat Gujarat angebaut und ist auch in Mumbai recht beliebt. Ausserhalb dieses Gebietes ist er quasi unbekannt, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Vor einigen Jahren bei Aggarwal in Basel zum ersten Mal entdeckt, ist er seither mein Allroundreis. Er hat einen milden Eigengeschmack, ist schnell gekocht, zerfällt nicht, pappt nicht zusammen und Reste eignen sich perfekt für Bratreis. Surti Kolam kann problemlos durch andere Reissorten ersetzt werden, bitte Wassermenge und Kochzeit entsprechend den Angaben auf der Packung anpassen.

    Montag, 15. Januar 2018

    Schnelles Wintergemüsecurry mit Tofu


    Herr C. ist definitiv kein Curryfan, um es freundlich auszudrücken. So lange ein Currygericht mild gewürzt ist und keine Spur von Schärfe aufweist, kann es an guten Tagen auf seine Gnade hoffen. Doch wehe, die Gewürze stechen hervor. O-Ton: Zimt! Kardamom! Nelken! Kreuzkümmel! Kaffirlimettenblätter! Alle des Teufels! Und Chilischoten gehören weltweit verboten!... Um langwierigen Diskussionen zu entgehen, gibt's deshalb "scharfe" Curries nur noch, wenn der Herr auf Geschäftsreise weilt. Oder sich zumindest verbindlich für den ganzen Abend abgemeldet hat. Kürzlich passierte dann der Supergau, als er wegen verschobener Termine früher nach Hause gekommen ist, furchtbar hungrig war und ich ihm nicht einmal ein Stück Brot anbieten konnte. Frustriert schaufelte er Reis in eine Schüssel, garnierte ihn todesmutig mit einem Klecks Curry, probierte zögerlich einen Löffel voll und verkündete: Die Sauce ist richtig gut. Sehr gut sogar. Sie hat zwar ein bisschen Wumms, aber das ist voll okay. Nach diesem Statement zog er von dannen und ich war genötigt, mir das Riechsalz und die Herztropfen selber zu verabreichen. Am nächsten Tag nahm er sich F-R-E-I-W-I-L-L-I-G nochmal eine Portion. Bin nun felsenfest überzeugt, dass der wahre Herr C. von Ausserirdischen entführt wurde und ich neuerdings mit einem intergalaktischen Spion zusammenlebe. Echt unheimlich.

    Für 2 Personen (inkl. Reste für die Lunchbox):

    • 250 gr Bio-Tofu (io: noppa's aus Schweizer Soja)
    • 2 Tl Kokosöl
    • 1 grosse, gelbe Karotte
    • 1 mittelgrosse gelbe Randenknolle
    • 1 klitzekleine Sellerieknolle
    • 1 grosse Schalotte oder der weisse Teil einer Lauchstange
    • 1/4 Tl Garam Masala
    • 1 Knubbel Ingwer, fein gerieben
    • 4 El Rogan Josh Curry Paste (io: Geeta's, ohne Zusätze)
    • ca. 400 ml heisses Wasser
    • 6 grosse Wirsingblätter
    • 1 Handvoll Cashewnüsse
    • Salz
    • 200 ml Coconut Cream oder 400 ml Kokosmilch

    Tofu zwischen Küchenpapier so gut wie möglich trockenpressen und danach würfeln. In einer grossen Pfanne mit hohem Rand langsam in der Hälfte des Kokosöls von allen Seiten anbraten. Unterdessen das Gemüse schälen. Bete und Sellerieknolle der Länge nach vierteln. Alle Gemüsesorten in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Sobald der Tofu rundherum angebräunt ist, aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller zur Seite stellen. Restliches Kokosöl in die Pfanne geben und das zerkleinerte Gemüse bei hoher Hitze rührbraten. Sobald es Farbe anzunehmen beginnt, Garam Masala, Ingwer und Currypaste zugeben. Eine weitere Minute rührbraten, dann grosszügig mit dem heissen Wasser bedecken. Salzen, Deckel auflegen und munter kochen lassen. Unterdessen die Kohlblätter vom Mittelstrunk befreien und in kleine Stücke zerzupfen. In die Pfanne zum Gemüse geben. Sobald das Gemüse fast gar ist, Cashewnüsse, Tofu und Coconut Cream unterrühren. Weitere 2-3 Minuten kochen. Falls die Sauce zu dick scheint, mehr heisses Wasser zugeben. Abschmecken. Pfanne zur Seite ziehen und das Curry fünf Minuten ruhen lassen. Mit Reis servieren. Grünzeug als Deko kann nicht schaden, das Curry sieht leider etwas trist aus. Geschmack: 8 von 10 Punkten. Optik: Tja...

    Donnerstag, 3. September 2015

    Steinpilz-Trüffel-Streichkäse (vegan)


    Schwesterherz hat letztes Jahr Florenz mit ihrer Anwesenheit beehrt und mir gütigerweise von dort ein Trüffel-Care-Paket mitgebracht. Saucen, Honig, Salz und das übrigen Kleinzeug sind schon lange ins Nirvana eingegangen, aber vom Trüffelöl ist immer noch ein bisschen übrig. Da ich mich spontan in den Steinpilz-Trüffel-Parmesan-Aufstrich aus dem Paket verliebt hatte, habe ich mir mithilfe des Öls eine vegane Variante nachgebastelt. Steinpilzpulver kann übrigens problemlos zu Hause hergestellt werden: Einfach einige getrocknete Pilzscheiben im Mixer fein mahlen. Et voilà, herrlich duftendes Steinpilzpulver. 


    Zutaten für ein Glas mit 250 ml Füllmenge:

    • 60 gr Cashews
    • 2 Tl Steinpilzpulver 
    • 1,5 Tl Reismehl*
    • 1/2 gestrichener Tl Agar-Agar
    • ca. 1 Tl Kräutersalz
    • 1/2 Tl Zwiebelpulver
    • 2 Msp geräuchertes Paprikapulver
    • 1-2 Tl Zitronensaft
    • 1 El Hefeflocken (sorgt für den käsigen Geschmack)
    • paar Tropfen Trüffelöl

    Cashews über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag in ein Sieb schütten, gründlich abbrausen und abtropfen lassen. Cashews, Steinpilzpulver und 200 ml Wasser in einen Mixbecher geben. Mit dem Stabmixer zu einer glatten Masse pürieren. Etwa ein Fünftel davon in einen kleinen Topf giessen. Reismehl und Agar-Agar darüber streuen und mit einem Schneebesen klümpchenfrei verrühren. Restliche Nusssuppe in den Topf geben, mit Kräutersalz, Zwiebel- und Paprikapulver würzen. Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, zwei Minuten kochen (dabei natürlich fleissig weiterrühren) und dann vom Herd ziehen. Fünf Minuten abkühlen lassen, dabei ab und zu umrühren. Wenn die Masse nicht mehr brennend heiss ist, Zitronensaft, Hefeflocken und Trüffelöl untermischen. Abschmecken. Der Käse muss kräftig gewürzt, schon fast überwürzt werden, damit er nach dem Auskühlen nicht lasch schmeckt. In ein sauberes Einmachglas giessen und unbedeckt auskühlen lassen. Danach gut verschliessen und im Kühlschrank aufbewahren. Der Streichkäse ist etwa zwei Wochen haltbar.

    * Erhältlich in Asiashops und Bioläden. Wer eine Getreidemühle hat, kann Vollkornreis zu Mehl zermahlen. 


    Sonntag, 11. Januar 2015

    Schatzi, das indische Frühstück ist angerichtet!


    Mit Apfel

    Herr C.? Hallo? Hallooohoooo? Sind sie noch da? Hmmm... Scheint geflüchtet zu sein. Wohl weil in seinem Kopf indisches Essen untrennbar mit Curry und Chilis verbunden ist. Tstststststs... Selber schuld. 

    An dem Tag waren die Äpfel aus

    Poha Kheer wird in Indien gerne auch als Dessert oder süsser Snack gereicht, ich finde es perfekt für ein gemütliches Frühstück im Bett. Keine Krümel, keine Kleckerspuren. Manchmal schneide ich noch einen Apfel in kleine Stücke und brate ihn mit den Cashews und den Rosinen. Gewürzt mit einer grosszügigen Prise Cassiazimt gleicht das Ergebnis geschmacklich einer Apfelstrudelfüllung. Und wer kann zu Apfelstrudel mit Milchreis schon nein sagen? (Herr C., natürlich. Grmpf.)


    Für eine Person:

    • 1 Tasse / 50 gr Reisflocken*
    • 1 Tl Ghee
    • 10 Cashews, der Länge nach halbiert
    • 2 El Rosinen
    • 200 ml Milch
    • 1 El geriebener Palmzucker
    • 1 Prise Salz
    • 4 Safranfäden

    Reisflocken in ein Sieb geben, gründlich abbrausen, 5 Minuten abtropfen und gleichzeitig einweichen lassen. Ghee in einem kleinen Topf schmelzen, Cashews darin goldbraun braten. Die Rosinen kurz vor Schluss zugeben. Sie sollten nicht länger als 1-2 Minuten mitgebraten werden, da sie schnell verbrennen. Nüsse und Rosinen aus dem Topf fischen und zur Seite stellen. Milch, Palmzucker, Salz und Safran in den Topf geben und zum Kochen bringen. Eingeweichte Flocken einrühren, Herd ausschalten und 3-4 Minuten auf der Platte ziehen lassen. Die Flocken sollten die Milch fast absorbiert haben, ein bisschen Sauce ist aber gewollt. Probieren, abschmecken, mit Cashews und Rosinen garnieren und gleich geniessen.

    * In Asiashops erhältlich unter diversen Bezeichnungen wie Poha, Pawa, Flake Rice, Flattened Rice oder Beaten Rice. Bekannte Hersteller sind zum Beispiel TRS und Heera. Unbedingt die Sorte "medium" nehmen, die hauchdünnen ergeben einen Matschebrei und die dicken Flocken müssen viel länger eingeweicht werden. Sonst halt Reisflocken aus dem Bioladen besorgen, die aber leider in den meisten Fällen auch zu schnell durchweichen.


    Sonntag, 19. Oktober 2014

    Kürbissuppe mit Cashewsahne


    (Entschuldigt bitte das hässliche Foto. Es war schon zu dunkel und ich hatte nur das Natel griffbereit).

    Momentan versuchen wir unseren Schrebergarten winterfertig zu bekommen, was bei dem unberechenbaren Oktoberwetter gar nicht so einfach ist. Gestern strahlte die Sonne und Herr C. buddelte zuerst eine Menge Topinambur aus der Erde. Danach widmeten wir uns den unzähligen verblühten Blumen und allen anderen Pflänzchen, die zurück- oder abgeschnitten werden mussten. Während Herr C. den Kompost mit Abraum fütterte, machte ich mich im Beet nebenan auf die Suche nach eventuell übersehenen Kürbissen. Unter der Riesenkapuzinerkresse, deren Blätter teilweise grösser als eine normalen Untertasse sind (!), hatten sich tatsächlich noch drei Blue Kuri und ein Mini-Acorn versteckt. Zusammen mit den 9 Exemplaren, die wir vor drei Wochen geerntet haben, ergibt das die Rekordsumme von 12 Kuri Kabochas an nur einer Pflanze. Nicht schlecht, gell?


    Solche Erträge bin ich sonst nur von Zierkürbissen gewohnt, die essbaren Sorten produzieren bei uns selten mehr als vier Früchte pro Pflanze. Richtig gelagert halten sich die eher mehligen, nach Marroni schmeckenden Kürbisse mehrere Monate. Doch ein Exemplar musste gleich verarbeitet werden, weil ich beim Ernten aus Versehen den Stielansatz verletzt hatte. Phantasielos wie ich manchmal bin, kam mir nichts anderes in den Sinn, als daraus eine Suppe zu kochen. Die sonnige Farbe verdankt sie der frischen Kurkumawurzel, der Cashewsahne und dem Pimenton de la Vera den letzten Pfiff. 


    Für die etwa 250 ml Cashewsahne:

    • 125 gr rohe Cashews

    Cashews in eine Schüssel geben, mit reichlich kaltem Wasser bedecken und über Nacht (12 Stunden) einweichen. Am nächsten Tag in ein Sieb schütten, gut abbrausen und kurz abtropfen lassen. Zusammen mit 120 ml frischem Wasser in den Mixer geben und ganz glatt pürieren. Am Schluss sollte die Sahne die Konsistenz von crèmigem Joghurt haben. Wenn sie zu dick ist, esslöffelweise mehr Wasser einpürieren. Sie kann sofort weiterverwendet werden und ist im Kühlschrank 3-4 Tage haltbar.


    Für 6-8 Portionen Suppe:

    • 1 mittelgrosser Kürbis, ca. 1,4 Kilo (ergibt etwa 1 Kilo Fruchtfleisch)
    • 2 El Ghee oder Rapsöl
    • 2 grosse Zwiebeln
    • 2 mittlere Karotten
    • 1 daumengrosses Stück Kurkuma
    • ein grosszügiger Schuss Noilly Prat 
    • 2 Liter Hühner- oder Gemüsebrühe
    • 2 Wacholderbeeren, fein zermörsert
    • oben angegebene Menge Cashewsahne
    • Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss 
    • Pimenton de la Vera (scharf)

    Kürbis in handliche Schnitze schneiden, entkernen, schälen und in walnussgrosse Stücke zerteilen. Ghee bei kleiner Hitze in einem grossen Topf schmelzen lassen. Zwiebeln und Karotten schälen, in kleine Stücke schneiden, in den Topf geben und einige Minuten schmurgeln lassen, bis die Zwiebelstücke leicht gebräunt sind. Kurkuma schälen und fein hacken. Zwei Minuten mitbraten, Hitze hochdrehen und mit Noilly Prat ablöschen. Kürbis und Wacholderbeeren in den Topf geben und mit der Hühnerbrühe auffüllen. Deckel auflegen und etwa 15 Minuten kochen, bis das Gemüse weich ist. Mit dem Stabmixer fein pürieren, Cashewsahne zugeben und kurz einpürieren. Ggf. mit heissem Wasser verdünnen, falls die Suppe zu dick ist. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Pimenton de la Vera abschmecken und heiss servieren.

    Mittwoch, 15. Januar 2014

    Wirsing/Wirz-Cashew-Chips



    Eine Leserin hat sich heute erkundigt, ob die Grünkohl-Chips bei Umluft oder normaler Ober-/Unterhitze gebacken werden. Der Kommentar liess in meinem Hinterkopf ein leises Glöckchen erklingen. Irgendwas war da doch...*grübel*... Grünkohl?... Nein, es war etwas anderes.... Kohl allgemein?... Schon wärmer..... Kohlchips?..... Bingo! Und dieses Mal aus Wirsing und Cashews. Etwas kalorienlastiger, aber dafür auch noch ein Tickchen leckerer. Die Idee stammt von hier, allerdings war das Miso aus und seit diesem Experiment bevorzuge ich Gemüsechips aus dem Ofen. Wer Kalechips mag, wird Wirsingchips lieben!


    Für eine kleine Schüssel voll:

    • 1 kleiner Kopf Wirsing/Wirz, ca. 500 Gramm schwer
    • 120 gr Cashews
    • 150 ml Wasser
    • 1 El Rapsöl
    • Saft einer halben Limette (gross) oder Zitrone (klein)
    • 2 El Hefeflocken
    • 1 Tl Kräutersalz
    • je 1/2 Tl Zwiebel- und Knoblauchpulver
    • 1/4 Tl mildes Curry
    • 2 Prisen geräuchertes Paprikapulver

    Am Abend vorher die Cashews in reichlich kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgiessen und die Nüsse im Sieb gründlich abspülen. Mit allen weiteren Zutaten im Mixer zu einer homogenen Masse pürieren. Wirsing putzen, vierteln, Strunk entfernen und Viertel der Breite nach viermal durchschneiden. Blätter auseinander ziehen, dickste Rippen wegschneiden und die Blattstücke in eine Schüssel legen. Cashewmasse zum Kohl geben und mit den Händen kräftig einmassieren. Wer mag, zieht sich vorher noch Einweghandschuhe an. So lange massieren, bis sich die Kohlstücke lätschig (weicher, schlabbriger) anfühlen. Zwei Bleche mit Backpapier belegen und die Kohlstücke darauf verteilen. Nacheinander im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad 20-30 Minuten backen. Die Stücke sollten hellbraun und knusprig sein. Kurz auskühlen lassen und sofort servieren. Wenn die Chips auf Vorrat gebacken werden sollen, empfehle ich nach der Backzeit im Ofen noch einen zweistündigen Aufenthalt bei 70 Grad im Dörrer. So trocknen die Chips komplett durch und sind in einer Blechdose bis zu zwei Wochen haltbar.


    Sonntag, 3. November 2013

    Sahniger veganer Streichkäse mit Steinpilzen



    Der Streich"käse" sieht unscheinbar aus, schmeckt aber so sahnig, dass alle bisherigen Testesser überzeugt waren, ein Milchprodukte vor sich zu haben. Seine Crèmigkeit verdankt der Aufstrich dem Reismehl und dem vergleichsweise hohen Flüssigkeitsanteil. Normalerweise wird Nusskäse ja mit möglichst wenig Flüssigkeit hergestellt oder nach der Zubereitung zum Abtropfen in ein Tuch gegeben, um ein standfestes Ergebnis zu erhalten. Bei diesem Rezept wird die Flüssigkeit mit dem Reismehl gebunden und Agar-Agar verleiht die nötige Festigkeit, damit der Käse sich angenehm verstreichen lässt, ohne vom Brot zu fliessen. Ohne Steinpilze und kräftige Würzung ist die Grundmasse angenehm neutral und kann auch als veganer Ersatz für Schmand oder Crème fraîche in der kalten Küche herhalten. Ohne Agar-Agar wird daraus ein Dip oder eine Sauce für Salat, Gemüse und Nudeln. Kann warm oder kalt serviert und ganz einfach abgewandelt werden. Zum Beispiel mit frischen oder getrockneten Kräutern. Passen würden zum Beispiel Thymian, Oregano und/oder Majoran. Oder wie wäre es mit ein wenig Bohnenkraut zur Abwechslung? Ein Hauch Knoblauch? Getrocknete Tomaten statt Steinpilzen? Dill und Dijonsenf? Oder wie steht's mit Oliven- oder Paprikastückchen? Ein Löffelchen Harissa? Gehackte Walnüsse? Und, und, und...... Faustregel: Alles, was ihr sonst auch mitkochen würdet, landet im Topf. Alle anderen Zutaten, wie beispielsweise frischer Dill, Oliven oder Kapern, unter die fast abgekühlte, aber noch nicht erstarrte Masse mischen. Viel Spass beim Ausprobieren!


    Zutaten für ein Glas mit 450 ml Füllmenge:

    • 120 gr Cashews
    • 400 ml kaltes Wasser
    • 7 getrocknete Steinpilzscheiben 
    • 1 gestrichener El Reismehl*
    • 1 gestrichener Tl Agar-Agar
    • ca. 2 Tl Kräutersalz
    • 2 Tl Zwiebelpulver
    • 1/4 Tl geräuchertes Paprikapulver
    • ca. 1 El Zitronensaft
    • 1 gehäufter El Hefeflocken (optional, sorgt für den käsigen Geschmack)

    Cashews über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag in ein Sieb schütten, gründlich abbrausen und abtropfen lassen. Steinpilze von Hand in kleine Stücke brechen und zusammen mit den Cashews und 400 ml Wasser in einen Mixbecher geben. Mit dem Stabmixer zu einer glatten Masse pürieren. Ein Fünftel davon in einen kleinen Topf giessen. Reismehl und Agar-Agar darüber streuen und mit einem Schneebesen klümpchenfrei verrühren. Restliche Nusssuppe in den Topf geben, mit 1 Tl Kräutersalz, Zwiebel- und Paprikapulver würzen. Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, zwei Minuten kochen (dabei natürlich fleissig weiterrühren) und dann vom Herd ziehen. Etwa 5 Minuten abkühlen lassen, ab und zu umrühren. Probieren und nach Geschmack mit mehr Salz, Zitronensaft, Hefeflocken und evt. weiteren Gewürzen und/oder Kräutern abschmecken. Der Käse muss kräftig gewürzt, schon fast überwürzt werden, damit er nach dem Auskühlen nicht lasch schmeckt. In ein Marmeladenglas giessen und unbedeckt auskühlen lassen. Mit einem Deckel verschliessen und im Kühlschrank aufbewahren. Der Streichkäse ist maximal zwei Wochen haltbar.

    *Im Grundrezept aus Vegan & Vollwertig geniessen, wird 1 Esslöffel frisch gemahlener Naturreis verwendet. Da das Mahlen ohne Mühle zwangsläufig in einer Sauerei endet (so geschehen bei der Horchata de Arroz), bevorzuge ich weisses Reismehl aus dem Asialaden. Ein halbes Kilo kostet dort etwa einen Euro, im Bioladen liegt der Preis natürlich etwas höher.

    Sonntag, 7. Oktober 2012

    Quinoa Sakkarai Pongal



    Momentan komme ich kaum zum Kochen und noch weniger zum Fotografieren oder Bloggen. Über Langeweile kann ich mich gerade nicht beklagen, aber eine Verschnaufpause ab und zu wäre schon wünschenswert. Hoffentlich wird die nächste Woche etwas ruhiger.

    Pongal ist ursprünglich ein tamilisches Festtagsgericht aus Reis, Milch und Palmzucker. Mittlerweile ist der reichhaltige Brei in ganz Indien ein beliebtes Frühstück. Die Idee, Quinoa statt Reis zu verwenden, übernahm ich von hier. Schmeckt natürlich auch als Pausenfüller.


    Für 2 Portionen:

    • 75 gr Quinoa
    • 50 gr Moong Dal (geschälte Mungbohnen)
    • 2 grüne Kardamomkapseln
    • 250 ml Wasser
    • 200 ml Milch
    • 1-3 El geriebener Palmzucker 
    • je 1 El Rosinen und Cashewnüsse
    • 1 Tl Butter

    Quinoa unter fliessendem Wasser gründlich waschen, um die eventuell anhaftenden Bitterstoffe zu entfernen. Kardamom anquetschen. Die Kapseln sollten nur leicht geöffnet sein, damit die Samen nicht herausfallen. Zusammen mit Quinoa, Mungbohnen, Milch und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. 15 Minuten leise köcheln. Herd auf die kleinste Stufe stellen, Deckel auflegen und 10 Minuten ziehen lassen. Unterdessen Rosinen und Cashews in der Butter kurz anbraten. Topf vom Herd nehmen, Palmzucker, Rosinen und Cashews unterrühren. Deckel wieder auflegen und weitere 5 Minuten ziehen lassen. Wenn der Brei zu dick ist, mit etwas kalter Milch verdünnen. Möglichst heiss servieren.


    Dienstag, 15. Mai 2012

    Zitronen-Cashew-Crème



    Cashews sind seit einigen Monaten meine grosse Leidenschaft. Zuerst habe ich sie nur für salzige Gerichte verwendet, zum Beispiel für Butter Paneer Masala oder für Cashew-Käse. Cashews eignen sich aber auch hervorragend für Süsses, Sybilles Nusscrème ist der beste Beweis dafür. Seither wollte ich unbedingt ein Dessert mit diesen Nüssen ausprobieren et voilà, hier ist es. Alle Testesser lobten den ausbalancierten Geschmack und die seidige Konsistenz. Zufriedene Gäste, zufriedene Köchin, was will man mehr?

    Für 4 Portionen:

    • 200 gr rohe Cashewnüsse
    • 4 El frisch gepresster Zitronensaft
    • 3-4 El Agavendicksaft
    • 140 ml kaltes Wasser
    • 1 El natives Kokosöl, geschmolzen
    • 1-2 Tl abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
    • 1 Prise Salz
    • 2 Msp Vanillemark (optional)
    • Früchte oder Beeren als Garnitur

    Cashews 12 Stunden in reichlich kaltem Wasser einweichen. Abspülen und abtropfen lassen. Zusammen mit allen anderen Zutaten im Mixer zu einer glatten Crème pürieren. In vier kleine Gläser füllen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Mit Früchten garnieren und servieren.

    Anmerkung:
    Das Rezept stammt von The Bee's Knees Kitchen, kleine Änderungen konnte ich mir wieder mal nicht verkneifen.

    Donnerstag, 19. April 2012

    Schabzigerklee-Cashew-Aufstrich



    An Schabzigerklee scheiden sich die Geister. Die einen lieben ihn heiss und innig, die anderen fallen schon beim Anblick des grünen Pulvers fast in Ohnmacht. Herr C. gehört zur zweiten, ich zur ersten Kategorie. Und deshalb war das Geschrei gross, als wieder mal ein Päckchen Schabzigerklee im Einkaufskorb landete. Ich zitiere: "Tu was du nicht lassen kannst, aber du musst dich irgendwann entscheiden. Entweder ich oder das stinkende Unkraut." Wir einigten uns schlussendlich darauf, dass ich dieses Gewürz nur in seiner Abwesenheit konsumieren darf. Und wo steckt mein Göttergatte zur Zeit? Auf Geschäftsreise. Und von was ernähre ich mich momentan? Von Schabziger-Cashew-Aufstrich. What a wonderful world... *träller*


    Für ein kleines Glas voll Manna:

    • 100 gr Cashews
    • 4-5 El heisses Wasser
    • die Hälfte einer kleinen Knoblauchzehe
    • 2 Tl Schabzigerklee, gemahlen
    • 1/4 Tl Salz
    • wenig weisser Pfeffer

    Cashews über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag gut abspülen und im Sieb abtropfen lassen. Alle Zutaten im Mixer sehr fein pürieren. Probieren und ggf. mehr Klee und/oder Salz unterrühren. Aufstrich in ein sauberes Glas füllen, im Kühlschrank lagern und innerhalb einer Woche verbrauchen.

    Anmerkung:
    Der Aufstrich ist sehr viel milder, als normaler Schabziger bzw. Zigerbutter. Am liebsten mag ich ihn auf Dar-Vida (Schweizer Vollkorncracker), dick mit Schnittlauch bestreut. Passt aber auch sehr gut zu Pellkartoffeln und Gemüse.


    Samstag, 31. März 2012

    Nachgekocht: Nusscrème



    Ich sah sie, ich wollte sie und hier ist sie: Sybilles Nusscrème. Was soll ich sagen? Superlecker! Allerdings habe ich die Menge halbiert, da Herr C. über's Wochenende einen Ausflug in die Berge macht und ich sonst bei seiner Rückkehr wahrscheinlich im Nusskoma liegen würde. Man kann echt nicht aufhören davon zu naschen. Ein Löffelchen da, ein paar Minuten später noch ein Löffelchen voll.... Ach und wenn ich schon in der Nähe des Kühlschranks bin, noch ein Löffelchen....

    Danke für dieses tolle Rezept. Ich schick dir dann die Rechnung für neue Hosen in Grösse XXL.

    Zutaten:

    • 50 gr rohe Cashewnüsse
    • 25 gr ungeschälte Mandeln
    • 1 Prise Salz
    • 2 Deglet Noor Datteln, entsteint
    • 60 ml heisses Wasser
    • 1 Tl natives Kokosöl, geschmolzen

    Cashews und Mandeln über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag abspülen und mit den restlichen Zutaten im Mixer/Zerkleinerer zu einer homogenen Masse pürieren. In ein sauberes Glas füllen und im Kühlschrank deponieren. Und dann in geregelten Abständen davon naschen.


    Montag, 12. März 2012

    Butter Paneer Masala



    Paneer ist ein ungesalzener, schnittfester Frischkäse aus Indien, der gerne für vegetarische Currys verwendet wird. Durch Zufall entdeckte ich vor einigen Wochen einen neuen Laden, der viele afrikanische und indische Lebensmittel im Sortiment führt. Unter anderem auch frischen Paneer, hergestellt von einer Käserei in der Schweiz. Vakuumiert ist er im Kühlschrank etwa acht Wochen haltbar. Roh schmeckt er ziemlich neutral, doch gebraten oder in einer Sauce gekocht, blüht er richtig auf. Butter Paneer Masala ist in Indien eines der beliebtesten Restaurantgerichte, es existieren unzählige Rezepte dafür. Meine Version ist würzig, aber nicht scharf und sehr crèmig. 


    Für 2-3 Portionen:

    • 350 gr Paneer
    • 1 El Butter
    • 2 grosse Zwiebeln, fein gehackt
    • 1 Knoblauchzehe, gerieben
    • 1 nussgrosses Stück Ingwer, gerieben
    • 1 Tl Korianderpulver
    • 1/2 Tl Kurkuma
    • 1/4 Tl Zimt
    • 1/8 Tl Chilipulver oder -flocken
    • 3 Nelken, im Mörser zerkleinert
    • 1 Dose Pelati (à 400 gr)
    • 3 El selbst gemachtes Cashewmus* 
    • 2 El Butter
    • 2 El frische Sahne
    • Salz

    Paneer in mundgerechte Würfel schneiden. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne mit hohem Rand zerlassen. Käsewürfel darin von allen Seiten anbräunen. Paneer aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Restliche Butter in der gleichen Pfanne zerlassen, Zwiebelstücke darin andünsten. Wenn sie glasig sind, Knoblauch, Ingwer und alle Gewürze bis und mit Nelken zugeben. Eine Minute bei hoher Hitze rührbraten. Mit 250 ml Wasser ablöschen. Tomatenstücke zugeben, salzen und die Sauce zum Kochen bringen. Hitze reduzieren, Deckel auflegen und 15 Minuten köcheln lassen. Paneerwürfel in die Pfanne geben und weitere 5-10 Minuten ohne Deckel köcheln, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat. Cashewmus, Butter und Sahne der Reihe nach einrühren, abschmecken und evt. nachsalzen. Deckel wieder auflegen und vor dem Servieren 10 Minuten ziehen lassen. Dazu passt Reis oder Fladenbrot.

    Anmerkungen:
    Cashewmus kann man fertig im Bioladen kaufen (z.B. von Rapunzel) oder einfach selber herstellen. Wenn gekauftes Cashewmus verwendet wird, Menge auf zwei Esslöffel reduzieren.

    * Hier das Rezept: 50 Gramm rohe Cashewnüsse zwei Stunden in reichlich kaltem Wasser einweichen. Einweichwasser abgiessen, Nüsse abspülen und in einen Mixer/Zerkleinerer geben. Mit wenig frischem Wasser knapp bedecken. Mixer so lange laufen lassen, bis die Nüsse zu einem feinen Mus zerkleinert sind.