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Sonntag, 12. Februar 2017

Rabenschwarze Konfitüre aus getrockneten Hibiskusblüten



Konfitüre aus Hibiskusblüten ist nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich eine Wucht. Die Blüten sollten von bester Qualität und so frisch wie möglich sein. Der Teehändler des Vertrauens kann vielleicht sogar mit Bioware aufwarten, die Extraausgabe lohnt sich auf alle Fälle. Vor der Verwendung den Tee bitte sorgfältig kontrollieren, damit die Konfitüre nicht durch Dreckkrümel oder ähnliches verunreinigt wird. 


Für 2 Gläser à 200 ml:

  • 40 gr getrocknete Hibiskusblüten, zerkrümelt
  • 4 fingerlange Streifen Bio-Orangenschale 
  • 2 Zimtblüte und 2 Pimentkörner
  • 500 ml Wasser
  • ca. 250 gr Zucker

Alle Zutaten bis und mit Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Hitze zurückdrehen und 5 Minuten offen köcheln lassen. Danach den Deckel auflegen und weitere 15 Minuten auf kleinster Stufe simmern lassen. Orangenschale und Gewürze herausfischen. Topfinhalt mit dem Stabmixer zu einem feinen Mus pürieren, danach durch ein feinmaschiges Sieb streichen. Den Hibiskusbrei abwiegen und mit der gleichen Menge Zucker zurück in den Topf geben. Unter ständigem Rühren fünf Minuten kochen. Vorsicht, die Konfitüre spritzt ziemlich heftig. Heiss in ausgekochte Gläser abfüllen. Haltbarkeit: Mindestens 6 Monate, wenn sauber gearbeitet wurde. Angebrochene Gläser bitte im Kühlschrank aufbewahren. Und aus den übrigen Blüten Hibiskussirup kochen.

Dienstag, 30. August 2016

Orangiger Hippie-Eistee mit Honig



Langsam schleicht sich der Herbst in mein Gemüt. Tagsüber ist es zwar noch angenehm warm, doch abends schon zu kühl für T-Shirts und kurze Hosen. Bald werde ich die leichte Sommerdecke gegen das dickere Duvet eintauschen, wieder jeden Morgen Socken anziehen und die durch Gartenarbeit mühsam erworbene Bräune wird nach und nach verblassen. Doch bis dahin zelebriere ich noch jeden Sommertag, indem ich genüsslich auf der Terrasse ein grosses Glas Hippie-Eistee zum Frühstück geniesse.


Für ein kleines Gläschen Hippie-Tee-Pulver:

  • 3 Tl Kurkumapulver
  • 1/4 Tl Zimtpulver
  • 1/4 Tl Mandarinen- oder Orangenschalenpulver
  • 1/8 Tl Ingwerpulver
  • 1/8 Tl Kardamompulver
  • 2 Umdrehungen schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Msp Nelkenpulver
  • 2 Msp Vanillepulver
  • 1 Msp gemahlener Galgant
  • 1/2 Hibiskusblüte, fein zerkrümelt

Alle Gewürze vermischen und in ein kleines, dicht schliessendes Gläschen umfüllen. Kühl und lichtgeschützt aufbewahrt hält sich das Pulver etwa drei Monate. Am besten schmeckt die Mischung natürlich mit frisch gemahlenen/gemörserten Gewürzen. Aber das muss ich ja nicht extra betonen, oder? Die Mischung reicht für einen Liter Eistee oder einen Liter Hippiemilch

Für einen halben Liter Hippie-Eistee:

  • 500 ml kaltes Wasser
  • 2 Tl Hippie-Tee-Pulver
  • Abrieb einer halben Bio-Orange
  • heller Honig, z.B. Akazie oder Klee 
  • 150 ml frisch gepresster Orangensaft

In einem kleinen Topf die 150 ml Wasser mit dem Teepulver und dem Orangenabrieb verquirlen. Zum Kochen bringen und vier Minuten köcheln lassen. Durch ein feines Sieb giessen und nach Geschmack mit Honig süssen. Restliches Wasser und Orangensaft unterrühren. Mit Eiswürfeln servieren. Oder in eine Glasflasche umfüllen und vor dem Genuss ein paar Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen. Wenn es kälter wird, kann der Tee natürlich auch heiss serviert werden. 


Freitag, 18. Oktober 2013

Bissap mit Ingwer und Vanille, Variationen & Sirup



Neben Cola, Fanta & Co. werden in Afrika auch viele lokal produzierte Süssgetränke konsumiert. Sie werden meist aus regionalen Zutaten hergestellt und sind daher oft preisgünstiger als importierte Markenwaren. Ein in ganz Westafrika verbreitetes Erfrischungsgetränk ist Bissap, welches aus Hibiskusblüten hergestellt wird. Die Zubereitung ist ganz einfach: Aus den Blüten wird ein starker Tee gebraut, nach Geschmack mit diversen Zusätzen aufgepeppt, gezuckert und eiskalt serviert. Wer keine Zeit hat, kauft sich eine Flasche Konzentrat oder Sirup, die dort an jeder Ecke erhältlich sind. In Mitteleuropa ist Bissap, ob frisch oder aus der Konserve, so gut wie unbekannt. Sehr schade, denn die Limonade hat Hitpotential. 


Der schwierigste Teil an der ganzen Geschichte könnte die Beschaffung der Blüten sein. Wer keinen Teeladen, eine Drogerie, einen (Weihnachts)Markt mit einem Gewürz- und Teestand oder einen Indiashop mit afrikanischer Ecke (in Basel z.B. Aggarwal am Claraplatz) in der Nähe hat, wird bei diversen Shops im WWW fündig. Die Preise für 100 Gramm bewegen sich zwischen einem und fünf Euro. Je grösser die Blüten, desto teurer wird's. In vielen Rezepten liegen die Menge des verwendeten Tees, die Koch- und die Ziehzeit weit über den unten stehenden Angaben. Meiner Erfahrung nach wird der Tee dann stärker, aber auch sehr viel saurer, was mit einer erhöhten Menge Zucker ausgeglichen werden muss. Der Zucker kann natürlich auch durch Honig, Birnel, Agavendicksaft, Süssstoff, Stevia oder andere Süssungsmittel ersetzt werden. Tipp: Zuerst nur eine kleine Menge süssen, um herauszufinden, ob die ausgewählte Zuckeralternative geschmacklich zum Tee passt. Bissap kann in der kalten Jahreszeit natürlich auch heiss getrunken werden. Für alle, die den säuerlichen Tee genau so gerne wie ich mögen, stehen unten noch einige Variationen und ein Siruprezept für den Vorrat.


Für 1,2 Liter:

  • 12 grosse Hibiskusblüten oder 1 Handvoll loser Hibiskustee
  • 5 cm Ingwerwurzel
  • 1/4 Tl Vanillepulver 
  • Zucker 

In einem Topf 1,2 Liter Wasser mit den Hibiskusblüten zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit den Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Vanillepulver in den Topf geben. Fünf Minuten köcheln lassen. Herd ausschalten, Deckel auflegen und den Tee 20 Minuten ziehen lassen. Absieben und nach Geschmack süssen. Eiskalt geniessen.

Variationsmöglichkeiten:
Am Schluss einen Esslöffel Orangenblütenwasser einrühren.
Ingwer weglassen, dafür 2-3 Zweige frische Minze in den Topf geben.
Vanillepulver durch ein Stück Vanilleschote, Vanillextrakt, Vanillezucker oder Vanillinzucker ersetzen.
Nur einen Liter Wasser verwenden und nach dem Abkühlen 250 ml Orangen- oder Ananassaft unterrühren.
Bissap Bonne Dame: Den abgekühlten, gezuckerten Tee mit frischen Ananasstückchen im Glas servieren.


Für ca. 500 ml feinsten Sirup:

  • 800 ml kaltes Wasser
  • 2-3 Handvoll Hibiskusblüten
  • ein etwa 10 cm langes Stück (junger) Ingwer 
  • ca. 300 gr Zucker
  • 3 Prisen kristalline Zitronensäure oder Saft einer halben Zitrone
  • 1/2 Tl Vanillepulver 

Wasser mit Hibiskus zum Kochen bringen. Unterdessen Ingwer schälen. Für einen sanften Geschmack in Scheiben schneiden. Wer es dominant mag, raspelt oder zermust ihn. Blüten 10 Minuten kochen, dann Ingwer dazu. Vom Herd nehmen, zudecken und zwei Stunden ziehen lassen. Absieben und Flüssigkeit wiegen. Mit Zucker im Verhältnis 2:1 (zwei Teile Flüssigkeit, ein Teil Zucker) und Zitronensäure oder -saft wieder zum Kochen bringen. 15 Minuten kochen lassen. Zwischendurch probieren, ob der Ingwergeschmack ausreicht. Falls nicht, noch einen Knubbel schälen, fein schneiden und 4 Minuten mitkochen. Wenn der Geschmack den Vorstellungen entspricht, Vanillepulver einrühren und weitere 2 Minuten kochen. Ein feines Sieb in den Einfülltrichter hängen/halten und den Sirup durch diese Konstruktion in eine ausgekochte, vorgewärmte Flasche füllen. Der Sirup hält sich unangebrochen etwa ein Jahr, angebrochen und im Kühlschrank gelagert, mindestens 3 Monate.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Grapefruit-Tartelettes mit Tonkabohne und Hibiskuszucker


Die dunklen Punkte sind Hibiskusstückchen. Irgendwer hat das feine Teesieb verhühnert... *hmpf*

Eigentlich sollte es heute Rhabarber-Tartelettes geben. Doch der Rhabarber im Garten ist zum Ernten immer noch zu klein. Die letzten zwei rosa Grapefruits in der Obstschale boten sich als Ersatz an. Das Endergebnis: Fruchtig, saftig, ein kleines bisschen exotisch und sehr, sehr lecker.


Für den Hibiskuszucker:

  • 1 El getrocknete Hibiskusblüten
  • 2 El Zucker
  • 1 Prise Salz

Zucker, Salz und Hibiskusblüten im Mixer sehr fein zerkleinern. Durchsieben (!) und die groben Blütenstücke entsorgen. Endergebnis: süss-saurer, rosafarbener Puderzucker. Passt auch wunderbar zu Fruchtsalat und in selbst gemachte Limonade.


Für 6 Tartelettes:

  • 2 rosa Grapefruits
  • 2 El Hibiskuszucker
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 350 ml kalte Vollmilch
  • 2 El Zucker
  • 1/3 Tl geriebene Tonkabohne (oder etwas Vanillemark)
  • 1 rechteckig ausgewallter Blätterteig

Ofen auf 210 Grad vorheizen.

Grapefruits filetieren. Ausgelöste Filets in kleine Stücke schneiden, in einem Sieb abtropfen lassen. Puddingpulver mit 150 ml Milch klümpchenfrei verrühren. Die restlichen 200 ml Milch mit dem Zucker und der geriebenen Tonkabohne aufkochen. Aufgelöstes Puddingpulver in die kochende Milch giessen. Unter ständigem Rühren kochen, bis die Masse andickt. Vom Feuer nehmen und etwas auskühlen lassen. 

Aus dem Blätterteig sechs Kreise ausschneiden. Funktioniert am besten mit einer Schere. Blätterteig mit dem anhaftenden Backpapier nach unten in die Tartelettes-Förmchen legen. Zwei Esslöffel Pudding darauf verteilen. Grapefruitfilets mit dem Hibiskuszucker mischen, auf die Puddingmasse löffeln. Förmchen auf ein Backblech stellen und auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen.
Lauwarm oder kalt servieren.


Sonntag, 12. Februar 2012

Ayva Tatlısı - Gebackene Quitten in Sirup



Seit fast 20 Jahren gehört dieses Quittendessert zu meinem Repertoire. Ein Herbst ohne Ayva Tatlısı? Undenkbar! 


Für 8 Portionen:

  • 4 mittelgrosse, richtig reife Quitten
  • 300 gr Zucker
  • 1 El Hibiskusblüten 
  • 1 Zitrone, nur Saft
  • 5 Gewürznelken
  • 200 gr frischer Kaymak oder Doppelrahm 

Ofen auf 200 Grad vorheizen, Gitter auf der zweiten Schiene von unten einschieben. Quitten schälen, halbieren und mit einem Esslöffel das Kerngehäuse und die holzigen Teile herausschaben. Falls die Quitten zu hart sind, einfach vierteln und Kerngehäuse, Blüten und Stiele mit einem Messer herausschneiden. In einem Topf 500 ml Wasser mit Zucker und Hibiskusblüten so lange kochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Blüten herausfischen, wenn der Sirup satt dunkelrot ist. Zitronensaft, Nelken und Quitten in den Topf geben, fünf Minuten kochen. Dann die Quittenhälften nebeneinander in eine grosse Auflaufform mit hohem Rand setzen, mit dem Sirup begiessen und 40-60 Minuten backen. Die Quitten müssen butterweich und der Sirup eingedickt sein. In der Form abkühlen lassen. Nelken rausfischen, Sirup in ein Kännchen abfüllen und zu den lauwarmen oder ausgekühlten Quitten reichen. Mit einem Klacks Kaymak garnieren und dann geniessen. Übrige Quittenviertel halten sich 4-5 Tage im Kühlschrank.

Afiyet olsun!

Anmerkung:
Tagesfrischer Kaymak (dicke Büffel- oder Kuhsahne) ist ausserhalb der Türkei quasi unbekannt und lange haltbarer Kaymak aus der Dose leider kein akzeptabler Ersatz. Darum lieber auf gute Crème double, Clotted Cream oder frischen Schmand ausweichen. Die kommen zumindest ohne Zusatzstoffe aus. Grundrezept (ohne Hibiskusblüten) aus: "Kulinarische Streifzüge durch die Türkei" von Erika Casparek-Türkkan.


Freitag, 27. Januar 2012

Rosa Apfelmus mit Quitten und Nashis



Auf meinem Obstteller tummelten sich zwei Quitten, zwei Nashis und ein paar Äpfel der Sorte Spartan. Zuerst wollte ich einen Kuchen oder eine Wähe daraus backen. Aber da Herr C. das Wochenende über nicht da ist, hätte ich dann alles ganz alleine verdrücken müssen. Einerseits ein sehr netter Gedanke. Andererseits würde ich die nächsten Wochen nur noch in Turnhosen herumlaufen können. Der Hüftspeck lässt hämisch grüssen.

Dann halt etwas gesünderes. Apfelmus mit Quitten und Nashis. Noch nie gemacht, aber das Resultat war göttlich! Fast die Hälfte verschwand gleich nach dem Kochen, der Rest wird das Wochenende nicht überleben. Jahaaaa! Alles meins! Meins, meins, meins, meins!

Für 4 Portionen:

  • 2 kleine Quitten
  • 2 kleine Nashis
  • 4 grosse säuerliche Äpfel
  • 150 ml Orangensaft
  • 1/2 Tl gemahlener Zimt
  • 1 El Hibiskusblüten
  • 2-3 Tl Vanillezucker (oder auch mehr)

Quitten mit einem Tuch abreiben, um den Flaum zu entfernen. Dann schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. In einem ausreichend grossen Topf 150 ml Wasser mit den Hibiscusblüten zum Kochen bringen. Quittenstücke zugeben, Hitze zurückdrehen, Deckel auf den Topf und 8-10 Minuten simmern lassen. Unterdessen die Äpfel und Nashis schälen, ebenfalls vierteln, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden.

Nun die Hibiscusblüten mit einem Löffel aus dem Topf fischen. Hitze wieder hochdrehen, Apfel- und Nashistücke zugeben. Einige Minuten ohne Deckel kochen lassen. Regelmässig umrühren, damit nichts anbrennt. Wenn die Äpfel anfangen weich zu werden, den Orangensaft und Zimt einrühren. Nun den Deckel wieder auf den Topf, Hitze zurückschalten und etwa 5-10 Minuten köcheln lassen. Die Quitten und Äpfel sollten fast zerfallen sein. Nicht auf die Nashistückchen achten, die bleiben knackig. Mus probieren und nach Geschmack süssen. Wer es nicht ganz so stückig mag, kann mit dem Kartoffelstampfer nachhelfen.

Lauwarm oder kalt geniessen. Hält sich im Kühlschrank problemlos 3-4 Tage und macht sich auch gut zu Vanilleeis, Joghurt und Waffeln.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Sirup aus Hibiskusblüten



Bei uns in Europa verwenden Teehersteller Hibiskusblüten meist nur als Zusatz für Hagebuttentee. So ein Schattendasein haben sie aber definitiv nicht verdient, denn dieser Tee schmeckt auch solo unglaublich gut. In Ägypten wird reiner Hibiskusblütentee heiss oder kalt unter dem Namen "Kakardeh" angeboten. Sehr erfrischend, durstlöschend und angenehm säuerlich.


Da ich den Tee lieber kalt trinke, kam ich auf die Idee, aus den Blüten einen Sirup zu kochen. So erspare ich mir die lange Wartezeit, bis der frisch gebrühte Tee nach Stunden endlich abgekühlt und somit trinkfertig ist.

Zutaten für einen Liter Sirup:

  • 750 ml kaltes Wasser
  • 1/2 Zitrone, in sehr dünne Scheiben geschnitten
  • 5 Pimentkörner, angequetscht (optional, sonst einfach weglassen)
  • 35 gr getrocknete Hibiskusblüten
  • 300 gr Zucker

Wasser mit den Pimentkörnern und den Zitronenscheiben in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Zwei Minuten sprudelnd kochen lassen. Hibiskusblüten zugeben, umrühren und dann die Hitze ausschalten. Zudecken und auf der ausgeschalteten Platte zwei Stunden ziehen lassen. Die Zitronenscheiben entfernen, Deckel wieder drauf und über Nacht (8-10 Stunden) weiter ziehen lassen.

Am nächsten Tag durch ein sehr feines Sieb giessen. Flüssigkeit auffangen und abmessen. Bei mir ergibt das immer so zwischen 570 und 620 Gramm Tee. Dieser wird nun im Verhältnis 2:1 mit der entsprechenden Menge Zucker aufgekocht. (Beispiel: 600 Gramm Tee und 300 Gramm Zucker). Den Sirup fünf Minuten kochen, dabei ständig rühren. In eine ausgekochte Flasche füllen, Deckel drauf und auskühlen lassen. Nach Anbruch im Kühlschrank lagern. Hält sich mindestens ein halbes Jahr.

Nach Geschmack mit Wasser verdünnen, in Cocktails verwenden oder pur über Joghurt, Früchte und Vanilleeis giessen.

Hibiskusblüten erhält man in Teeläden, manchmal auch bei Gewürz- und Kräuterhändlern (z.B. auf dem Wochenmarkt) und bei diversen Anbietern im Internet. Zum Thema "Kann ich auch Hibiskusblüten aus meinem Garten verwenden?" bitte die unten stehenden Kommentare lesen.