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Donnerstag, 8. September 2016

Hirseporridge mit Haselnussmus



Nichts für Herrn C., der in Sachen Porridge ein Purist ist und Hirse sowieso nicht ausstehen kann. 
Wenn der Suppenkaspar nicht will, bleibt halt mehr für mich übrig.
Püh.


Für 2 Frühstücksportionen:

  • 100 gr Hirse
  • 250 gr heisses Wasser
  • 200 gr Milch oder Haselnussdrink
  • 1/2 Tl fein abgeriebene Zitronenschale
  • 1/8 Tl Vanillepulver
  • 1 Prise Salz
  • Kokosblütenzucker nach Bedarf
  • 3 El Haselnussmus

Um die Kochzeit zu reduzieren, Hirse in den Zerkleinerer oder die Kaffeemühle geben und 1-2 Minuten zermixen, bis der Inhalt wie staubiger Griess aussieht. In einem kleinen Topf kurz anrösten, bis er ein wenig Farbe angenommen hat und nussig duftet. Topf vom Herd ziehen und vorsichtig mit Wasser ablöschen. Wieder auf die Platte stellen, kräftig rühren und 2 Minuten kochen. Dann erst Milch, Zitronenschale, Vanille und Salz zugeben. Rührend wieder zum Kochen bringen, nochmals zwei Minuten kochen. Nun nach Belieben süssen. Küchenpapier/-tuch über den Topf legen, den Deckel draufpressen und auf der ausgeschalteten Kochplatte 10-15 Minuten zum Ausquellen gönnen. Haselnussmus untermischen. Sofort geniessen oder in kalt ausgespülte Gläschen füllen, auskühlen lassen und maximal 4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.


Freitag, 3. Juni 2016

Gerstenporridge mit Brennnesselsamen und Rauchsalz



Unsere Wohnung wurde kurzfristig in ein Lazarett verwandelt. Herr C. hat sich beim Einladen einiger Holzlatten einen Rückennerv eingeklemmt und humpelt seit über einer Woche wie Quasimodo durch die Gegend. Das Schweinwoll ist von akutem Liebeskummer befallen worden und schleicht depressiv von Raum zu Raum. Und last but not least, kann ich eine zur doppelten Grösse angeschwollene Backe samt ausdauernden Gesichts- und Kopfschmerzen vorweisen. Yeah. Mangels Koch- und Esslust, gibt es für den Herrn einfache Pastagerichte und für mich pampiges wie Suppen, Polenta, Fruchtmus und Porridge. Am Morgen darf es gerne eine süsse Variante sein, am Mittag oder Abend bevorzuge ich allerdings salzige Versionen, wie diese hier.


Für 2 Portionen:

  • 1 Knubbel Butter
  • 50 gr Gerstenflocken (oder Haferflocken)
  • 2 El getrocknetes Suppengemüse
  • 1 El Brennnesselsamen
  • 1 Schuss Noilly Prat
  • 150 ml Wasser
  • 350 ml Milch
  • ca. 1/2 Tl Kräutersalz 
  • Rauchsalzflocken

Butter in einem Topf zerlassen und die Gerstenflocken darin bei mittlerer Hitze ein paar Minuten unter ständigem Rühren anrösten. Suppengemüse und Brennesselsamen zugeben, eine Minute mitrösten. Mit Noilly Prat ablöschen. Wasser, Milch und Salz in den Topf geben, Hitze hochdrehen und zum Kochen bringen. Fünf Minuten köcheln lassen. Ab und zu umrühren und aufpassen, damit nichts anbrennt. Vom Herd nehmen, ein Küchentuch über den Topf legen, Deckel draufpressen und das Porridge mindestens 15 Minuten ausquellen lassen. Mit Rauchsalz abschmecken und heiss servieren. 


Sonntag, 28. Februar 2016

Schnelle Hirseköpfli mit Kokosmilch und Galgant



Vorgestern Abend verspürte ich unbändige Lust auf ein Griessköpfli. Dumm nur, dass am Wochenende der letzte Rest Hartweizengriess Adieu gesagt hatte. Trotzdem tapfer durch den Schrank gewühlt, angetrieben von der Hoffnung, noch ein bisschen UrDinkel- oder Gerstengriess zu finden. Nach fünf Minuten hin- und herschubsen von dutzenden Vorratsgläsern war klar: Kein Glückstag heute. Diese Tatsache dem Magen mitgeteilt, der darauf ungemein heftig zu grummeln begann. Verdrossen weiterhin nach einem Ersatz Ausschau gehalten und plötzlich mit den Augen an einem Glas Hirse hängen geblieben. Why not? Dicke Pampe ist dicke Pampe, egal aus welchem Getreide es schlussendlich besteht. Der Magen knurrte immer bedrohlicher, darum die Körner vorher klein geschreddert und so über 20 Minuten Kochzeit gespart. Viele Worte, kurzes Fazit: Njammi.


Für 2-3 Portionen:

  • 100 gr Hirse, gründlich gewaschen und gut abgetropft

Hirse in den Zerkleinerer geben und 1-2 Minuten zermixen, bis der Inhalt wie staubiger Griess aussieht. 

  • 1/2 Tl Kokosöl
  • 200 gr Wasser
  • 250 gr selbst gemachte Kokosmilch
  • 1/4 Tl Galgant- oder etwas weniger Ingwerpulver
  • 1 Prise Vanillepulver
  • 1 Prise Salz
  • Agavendicksaft nach Geschmack

Kokosöl bei mittlerer Hitze in einem kleinen Topf zerlassen. Den Hirsegriess kurz darin anrösten, bis er ein wenig Farbe angenommen hat und nussig duftet. Topf vom Herd ziehen und vorsichtig mit Wasser ablöschen. Wieder auf die Platte stellen, kräftig rühren und 2 Minuten kochen. Dann erst Kokosmilch, Gewürze und Salz zugeben. Rührend wieder zum Kochen bringen, nochmals zwei Minuten kochen. Nun nach Belieben süssen. Küchenpapier/-tuch über den Topf legen, den Deckel draufpressen und auf der ausgeschalteten Kochplatte 10-15 Minuten zum Ausquellen gönnen. Heiss/warm geniessen oder in kalt ausgespülte Schälchen füllen, auskühlen lassen und gestürzt servieren. (So lange reichte die Geduld bei mir nicht). Am nächsten Tag genehmigte ich mir für den Rest ein Topping aus Orangenfilets, Brennnesselsamen, getrockneten Aroniabeeren und Berberitzen. Idee aus Mehl von Erin Alderson


Freitag, 27. November 2015

Glutenfreies Porridge aus Gemüsebananen (oder grünen Bananen)



Auf dem Einkaufszettel stand: Küchenpapier und TK-Erbsen für Samosas. Zehn Minuten später hatte ich alles, was auf der Liste stand, im Velokorb verstaut. Darauf platzierte ich sorgfältig acht grasgrüne Gemüsebananen und zwei Päckchen Babybananen, die ich nebenbei zum Supersonderpreis ergattert hatte. Mein Plan war, die Bananen gemütlich nachreifen zu lassen und sie erst zu verarbeiten, wenn die Schale sich gelb oder schwarz verfärbt hat (siehe Basiswissen). Dumm nur, dass zwei Platanos grosse Druckstellen hatten. Was tun, damit sie nicht vergammeln? Fündig wurde ich in einem Kochbuch über die Küche der Insel Mustique, dort werden grüne Gemüse- oder Obstbananen zu einem Porridge verkocht. Porridge? Aus Bananen? Sehr skeptisch machte ich mich an die Zubereitung und war positiv überrascht, von der angenehmen Konsistenz und dem neutralen Geschmack des Endprodukts. Wenn der Bananenbrei über Nacht ziehen darf, dickt er nach und ist am nächsten Tag kaum von Griessbrei aus Getreidegriess zu unterscheiden. Mittlerweile habe ich vier Gemüse- und drei Babybananen zu Porridge verkocht und möchte euch folgende Tipps nicht vorenthalten: Das Verhältnis Frucht zu Flüssigkeit sollte ca. 1:2,5 betragen. Bloss nicht mit Salz, Süssungsmitteln und/oder Gewürzen geizen, der Brei schmeckt sonst nach rein gar nichts. Ohne Fettzugabe (z.B. Kokosöl, Kokosmus, Butter, Ghee) brennt das Porridge extrem schnell an. In Glässchen abgefüllt, hält es sich im Kühlschrank 4-5 Tage. 


Für 2-3 Personen:

  • 160 gr grüne Gemüse- oder Obstbanane (geschält gewogen)
  • 200 gr Wasser
  • 220 gr Milch oder Kokosmilch
  • 1 El Kokosöl oder 2-3 El Kokosmus 
  • 2 Prisen Salz

Banane waschen, schälen, Fruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden. Zusammen mit dem Wasser zu einem feinen Püree zermixen. (Funktioniert übrigens 1A mit einem Mixstab). In einen Topf geben, alle restlichen Zutaten unterrühren und zum Kochen bringen. Hitze ein wenig reduzieren und 10 Minuten köcheln, dabei ständig rühren. Der Brei dickt während der Kochzeit ein und verliert den mehligen Stärkegeschmack. Wer ein flüssigeres Porridge bevorzugt, rührt noch mehr Wasser oder Milch unter. Nach der Kochzeit den Herd ausschalten, ein Küchentuch oder -papier über Topf legen, Deckel draufpressen und das Porridge noch ein paar Minuten ziehen lassen. Heiss oder lauwarm servieren. Oder in Glässchen abfüllen, in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag wie Griessbrei geniessen. 

Für eine süsse Variante, nach der Hälfte der Kochzeit 1-3 El Süssungsmittel (Zucker, Birnel, Kokosblütenzucker, Agavendicksaft, Ahornsirup) und Gewürze nach Wahl, z.B. 1/2 Tl Spekulatiusgewürz, einrühren. Vanille, Zimt, Cassia, Nelken, Piment, Anis und/oder Mohn passen auch sehr gut dazu. Mit Rosinen, getrockneten Aprikosenstücken, Berberitzen, frischen Früchten, Fruchtmus oder einem Löffel Konfitüre servieren.

Salzige Varianten: Klar, mehr Salz. Oder Kräutersalz. Oder Brühepulver. Dazu frische oder getrocknete Kräuter, Gemüseflocken oder -pulver (z.B. Tomaten- & Paprikaflocken, fein zerkleinertes Suppengemüse, Randenpulver), Pilzpulver, Trüffelöl, geriebener Käse, Hefeflocken und/oder Gomasio untermischen. 


Samstag, 26. September 2015

DIY: Beeriges Instant Porridge mit Erdmandeln



Im Eingangsbereich meines bevorzugten Bioladens stand kürzlich ein Promotionstisch, auf dem sich die verschiedensten Sorten Instant Porridge tummelten. Ziemlich erstaunt über diese Fülle an Fertigprodukten, griff ich ein paar heraus und las die Zutatenlisten. Quinoakleie? Teff-Flocken? Reiskeime? Interessant. Trotzdem hat mich keines der Päckchen so nachhaltig beeindruckt, dass ich es unbedingt kaufen wollte. Aber die Grundidee blieb natürlich hängen, denn während der kalten Jahreszeit ist ein schnell zubereitetes, heisses Porridge eine gute Vorsorge gegen Herbst- und Winterblues.


Allerdings muss man nicht zu Fertigmischungen greifen, denn Instant Porridge kann problemlos selbst hergestellt werden. Nebst den Zutaten, wird dafür nur noch ein Zerkleinerer oder ein Mixer benötigt und der Arbeitsaufwand ist minimal. Rein in den Mixer, 30 Sekunden laufen lassen, fertig. Die Basis bilden meist Flocken und/oder Kleie. Ein weiterer Bestandteil sind Trockenfrüchte und/oder Nüsse und, je nach Geschmack, werden noch Gewürze und/oder Superfood untergemischt (z.B. Chia, Moringa, Lucuma oder Brennnesselsamen). Die unten angegebene Menge reicht für ein kleines Schüsselchen voll Porridge, ist also eher eine Beilagenportion. Für ein normales Erwachsenenfrühstück die Menge einfach verdoppeln. Oder gleich vervielfachen und einen Vorrat für die ganze Woche produzieren.


Trocken:
  • 12 gr Erdmandelflocken (z. B. Chufas Nüssli)
  • 8 gr Gerstenflocken
  • 8 gr Einkornflocken
  • 5 gr getrocknete Beeren (Erd-, Him-, Brom-, Heidel-, Johannisbeeren, Aronia, Berberitzen)
  • 4 gr Rosinen
  • 3 gr Chia

Alle Zutaten in den Zerkleinerer geben und in kleine Stückchen schreddern. Das dauert mit meinem Gerät etwa 30 Sekunden, plus 2-3 Impulsschaltungen, falls einige Stücke noch zu gross sein sollten. Zur Aufbewahrung in ein sauberes Einmachglas umfüllen und maximal eine Woche kühl und dunkel lagern. Im Sommer empfiehlt sich dafür der Kühlschrank, im Winter reicht der Vorratsschrank.


Feucht:
  • ca. 120 gr Wasser oder (pflanzliche) Milch (etwa die dreifache Menge der Trockenmischung)
  • 1 Prise Vanillepulver oder gemahlene Zimtblüten
  • 1 wünzige Prise Salz

Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen. Wenn die Flüssigkeit kocht, Topf von der Platte ziehen und die Porridgemischung einrühren. 1-2 Minuten ziehen lassen, nochmals umrühren, in eine kleine Schüssel füllen und heiss servieren. Wer mag, reicht dazu frische Sahne, dicke Kokosmilch, einen Klecks Butter, Ahornsirup, Birnel oder was euch sonst noch in oder auf einem Porridge gefallen könnte.


Dienstag, 16. Juni 2015

Apple Pie Müesli aus dem Slow Cooker (vegan)



Eine politische Diskussion im Hause C. verläuft meist ziemlich harmonisch, da wir uns bei den meisten Punkten einig sind. Aber beim Thema Flocken, Porridge, Birchermüesli, Oatmeal, Overnight Oats & Co., geht es am Frühstückstisch zu wie im türkischen Parlament. Herr C. steht auf Urporridge, das nur aus in Wasser gekochten Haferflocken besteht. Noch ein Stückchen Butter auf den Matsch und er ist glücklich. Ich kriege die Krätze, wenn ich das Zeug nur anschauen muss. Dachpappenpampe. Bäh. Milch oder Fruchtsaft muss es für mich sein. Und das ist auch nur die Mindestanforderung. Gerne wechsle ich zwischen Hafer-, Gerste-, Roggen-, UrDinkel-, Kamut- und Emmerflocken. Oft vermischt mit Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Kardamom, dazu noch ein paar Fruchtstücke und einen Spritzer Ahornsirup. Herr C. greift in so einem Fall zum Knäckebrot, weil ihm das alles viel zu exotisch ist. Er streikt ja schon, wenn ich das Birchermüesli mit Erdmandelflocken statt Haselnüssen oder Limetten- statt Zitronensaft zusammenrühre. Meine Drohung, ihm von jetzt an nur noch Aufbackbrötchen vorzusetzen, hat er mit einem freudigen Lächeln aufgenommen. Wie sagt man so schön? Perlen vor die Säue. *soifz* Glücklicherweise habe ich vor einigen Wochen eine Methode entdeckt, wie ich ohne grossen Aufwand und tägliche Kocherei zu meinem bevorzugten Frühstück komme. Am Sonntag das Müesli im Slow Cooker zubereiten, abkühlen lassen, in fünf kleine Weckgläser füllen, im Kühlschrank lagern und an den folgenden Tagen kalt essen oder kurz aufwärmen. Herr C. kriegt der Einfachheit halber Knäckebrot vor die Nase gestellt. Wer nicht will, der hat gehabt. So. 


Für 4-6 Portionen:

  • 2 grosse, säuerliche Äpfel (zusammen ca. 400 gr)
  • Saft einer kleinen halben Zitrone 
  • 1/2 Tl Zimtpulver
  • 1/4 Tl gemahlener Cassiazimt
  • 3 Msp Nelkenpulver
  • 2 Msp frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 Prise Salz
  • 500 ml Wasser
  • 500 ml Apfelsaft
  • 200 gr Müslimischung mit Früchten und Nüssen, fertig gekauft oder DIY*
  • Süssungsmittel wie Birnel, Ahorn- oder Dattelsirup, optional (io: 2 El Birnel )

Äpfel waschen, ggf. schälen, vierteln, Gehäuse und Fliege entfernen. Jedes Viertel zuerst der Länge und dann der Breite nach drei Mal durchschneiden (= jeweils 9 Stücke). Zusammen mit dem Zitronensaft und allen Gewürzen in den Einsatz geben, Deckel auflegen und zum Vorwärmen auf HIGH stellen. Wasser und Apfelsaft in einem Topf zum Kochen bringen. Sobald die Flüssigkeit zu blubbern beginnt, Müslimischung über die Apfelstücke streuen. Mit dem kochenden Apfelwasser übergiessen, Deckel wieder auflegen und eine halbe Stunde auf HIGH lassen. Danach auf LOW umschalten. Nach insgesamt 90 Minuten hat das Müesli die von mir gewünschte Konsistenz erreicht. Es ist dickflüssig-crèmig und die Apfelstücke haben noch Biss. Wer weichgekochte Apfelstücke bevorzugt, sollte sie also kleiner schneiden. Nach Belieben süssen und/oder nachwürzen. Abkühlen lassen und dann in Marmeladegläser, z.B. von Weck, umfüllen und maximal fünf Tage im Kühlschrank lagern. Aufwärmen kann man es samt Glas im Wasserbad. Oder ohne Glas in einem Kochtopf oder der Mikrowelle. Kalt oder warm mit frischen Früchten, Milch, Sahne, Ahornsirup oder ohne alles servieren. 

* Mein hausgemachter Lieblingsmix besteht aus:
120 gr gemischte Flocken, z.B. Hafer, UrDinkel, Gerste, Roggen und Emmer
30 gr gepuffter Amaranth
30 gr getrocknete und klein gehackte Früchte, z.B. Rosinen, Aprikosen, Datteln, Feigen & Beeren
20 gr gehackte Haselnüsse oder Erdmandelflocken

Donnerstag, 15. Mai 2014

Porridge aus rohem Buchweizen mit Chia



Auf der Suche nach den selbst getrockneten Persimonen, stiess ich in den Tiefen des Küchenbuffets auf ein Vorratsglas mit Buchweizenkörnern. Spontan gekauft, verschiedene Gerichte damit ausprobiert und kein einziges für gut befunden. Was sollte ich noch damit anstellen? Kompost füttern? In letzter Sekunde fiel mir ein, dass ich kürzlich bei Oh She Glows etwas über rohen Buchweizenporridge gelesen hatte. Schnurstracks die Körner eingeweicht, restliche Zutaten zusammengesucht und den Mixer angeworfen. Doch das Ergebnis konnte mich auch nach mehrmaligem Nachwürzen und -süssen nicht wirklich überzeugen. Es ist daher wohl besser, wenn der Inhalt des Glases und ich ab jetzt getrennte Wege gehen. Aber vielleicht ist dieses Rezept ja etwas für die Liebhaber von Frischkornbrei unter euch. 


Für 2 Portionen:

  • 170 gr Buchweizen
  • 1 gehäufter El Chiasamen
  • 1 Prise Salz
  • 1/4 Tl Vanillepulver 
  • 1/2 Tl Spekulatiusgewürz
  • etwa 160 ml Reis-Kokos-Drink 
  • Ahornsirup oder Agavendicksaft
  • Obst, Nüsse, Schokostückchen oder andere Garnituren nach Belieben

Buchweizen in reichlich kaltem Wasser mindestens eine Stunde, besser über Nacht, einweichen. Am nächsten Tag in ein Sieb geben und gründlich abspülen. Alle Zutaten bis und mit Reisdrink in den Mixer geben und nach Geschmack stückig oder eher glatt pürieren. Unbedingt gut würzen, ohne schmeckt es langweilig-pampig. Süssen, garnieren und gleich servieren. Reste halten sich 3-4 Tage im Kühlschrank.

Im Original werden Zimt, Vanilleextrakt und Mandelmilch verwendet, ich nahm was gerade geöffnet war bzw. verbraucht werden musste.