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Freitag, 7. September 2012

Kirsch-Schoko-Kuchen aus der Nähe des Schwarzwaldes



Vielleicht habe ich eine besondere Vorliebe für Kuchen mit Schokolade und Sauerkirschen, weil ich schon als Kind ein grosser Fan von Schwarzwälder Torte war. Leider gab es davon immer nur winzige Stücke, sonst wäre das arme Kind ja plötzlich angetüddelt gewesen. Ich hätte ja nichts dagegen gehabt, aber nach der Sache mit dem Champagner bei der Hochzeitsfeier meiner Schwester... Ich schweife wieder mal ab. Den amüsanten Rest erzähle ich euch ein anderes Mal. 

Obwohl ich diverse Torten sehr gerne esse, selber backen mag ich sie nur sehr selten. Der Aufwand, die Fummelei, die vielen Schüsseln und Utensilien, die nachher abgewaschen werden müssen... Ne, ne, dann lieber in der einfachen Version. Aromatischer Schokokuchen mit reichlich Kirschen, supersaftig, da mit Kirsch und Orangensaft statt Zuckersirup getränkt, dazu geschlagene Sahne. Soviel Aufwand ist vertretbar.


Für eine Brownieform (20 x 30 cm):

  • 100 gr Bitterschokolade (64%)
  • 200 gr Mehl
  • 40 gr Speisestärke
  • 30 gr Kakao
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 250 gr Butter, sehr weich
  • 250 gr Zucker
  • 4 Eier Grösse L
  • 120 gr Milch
  • 1 Glas Schattenmorellen/Sauerkirschen, abgetropft (ca. 350 gr)
  • 3 grosse Orangen, nur Saft
  • 3 El Kirsch 

Ofen auf 180 Grad vorheizen.    

Schokolade in kleine Stücke brechen und mit 25 gr Butter im Wasserbad schmelzen. Leicht auskühlen lassen. Unterdessen Mehl, Speisestärke, Kakao, Salz und Backpulver in einer Schüssel mischen. Butter und Zucker schaumig rühren. Eier einzeln einrühren, dann die geschmolzene Schokolade untermischen. Mehlmischung zur Fettmasse sieben und klümpchenfrei verrühren. Am Schluss noch die Milch untermischen. Teig in die ausgebutterte oder mit Backpapier ausgelegte Form füllen. Mit den Sauerkirschen belegen (nicht andrücken!). Auf der mittleren Schiene 50-55 Minuten backen. Stäbchentest nicht vergessen. In einem Kännchen Orangensaft und Kirsch verrühren. Wenn nichts mehr klebt, Kuchen aus dem Ofen holen und sofort mit dem Orangensaft tränken. Mindestens zwei Stunden durchziehen lassen. Mit viel geschlagener Sahne servieren. Anmerkung: Der Kirsch ist optional, verleiht dem Kuchen aber einen Hauch von Schwarzwälder Torte. 

Sonntag, 27. Mai 2012

Schattenmorellen-Schoko-Kuchen aus Hermann-Teig



Tääätätätäääää! Maestro, bitte einen Tusch! Mit Spannung erwartet und hier ist er: 

Deeeeer Schaaaattenmoooorellen-Schoookoooo-Kuuucheeen aus Heeermann-Teeeeig!

Locker, luftig und trotzdem saftig. Einfach wunderbar.

Das Rezept habe ich mir vom Meister persönlich geholt. Nein, nicht von Robert, sondern von Dr. Oetker. Zutaten und Zubereitungsweise habe ich leicht angepasst und auch noch den Namen geändert. Unter einem "Versunkenen Kirschkuchen" stelle ich mir persönlich eher das letzte Dessert auf der Titanic vor....

Für eine runde Form (26 cm Durchmesser):

  • 125 gr Butter oder Alsan, sehr weich
  • 110 gr selbst gemachter Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 70 gr gemahlene Mandeln
  • 40 gr Kokosraspel
  • 200 gr Hermann-Teig
  • 120 gr Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 100 gr dunkle Schokolade, fein gehackt
  • 1 Glas Schattenmorellen/Sauerkirschen, abgetropft (Abtropfgewicht etwa 350 gr)
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)

Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Form mit Backpapier auslegen oder mit Butter ausfetten (hab ich in der Eile vergessen).

Butter und Vanillezucker schaumig rühren. Eier gründlich unterrühren, dann Mandeln, Kokosflocken und den Hermann zugeben. Mehl und Backpulver mischen, sieben und portionsweise unterrühren. Zuletzt die Schokostücke zugeben. Teig in die Springform füllen, mit dem Spatel glatt streichen und die Schattenmorellen darauf verteilen. Auf der mittleren Schiene etwa 40-50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen und wenn nichts mehr klebt, Kuchen aus dem Ofen holen. Fünfzehn Minuten stehen lassen, dann vorsichtig aus der Form holen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Am besten schon am Vortag zubereiten, der Kuchen schmeckt nach einem Tag Ruhezeit viel besser als frisch aus dem Ofen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und mit Sahne und Vanilleeis servieren.