Dienstag, 18. Juni 2019

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -197-



[GE]gessen
Tomatensalat mit Rucola und Zwiebelgrün aus dem Garten

[GE]trunken: Hanfeistee mit einem Schuss Orangensaft

[GE]schmort: Sugo mit Hühnerherzen

[GE]backen: Olivenfocaccia mit Triticale & Chia

[GE]wesen
Entspannte Shoppingtour mit Schwesterherz unternommen.
Für sie gab's eine neue Sommergarderobe, für mich Bio-Gesichtspflege und Zehentreter. Nicht sexy, aber sackbequem.

 [GE]sehen
Der falsche Mond von Galileo Galilei 
What we see in the Shadows 
Menashe

[GE]freut: 
Herr C. hat endlich, mit der Hilfe eines lieben Freundes, hinter dem Gartenhäuschen Betonplatten verlegt und die neue Gerätetruhe aufgebaut. Die alte, aber völlig intakte Metalltruhe, musste auf Anordnung der Stadtgärtnerei entfernt werden, weil neuerdings nur noch Holz- und Plastiktruhen (!!!) erlaubt sind.
Soviel zum Thema Nachhaltigkeit...

[GE]erntet: Rhabarber, rote Johannisbeeren, Zitronenmelisse und Rosmarin

[GE]gruselt
Beim Umräumen des Gartenhäuschens unzählige Spinnenmumien gefunden *schüttel*

[GE]kauft: Wildreis, Flageoletbohnen, Puylinsen und Kurkuma

[GE]hört: It's probably me - Gregory Porter

[GE]lesen: Die Welt der Farben - Kassia St. Clair

Montag, 17. Juni 2019

Olivenfocaccia mit Triticale & Chia



Schon wieder Focaccia....
Ja, schon wieder Focaccia.
Unkompliziert, gut transportierbar, passt in die Lunchbox und zum Grillabend.


Für eine Wähenform mit 30 cm Durchmesser:

  • 150 gr Triticalevollkornmehl
  • 6 gr Chia
  • 160 gr lauwarmes Wasser

In der Rührschüssel der Küchenmaschine vermischen, abdecken und zwei Stunden quellen lassen.

  • 175 gr Weizenmehl Typ 550
  • 50 gr Ruchmehl
  • 100 gr Wasser
  • 10 gr Olivenöl
  • 10 gr Birnel oder Honig
  • 5 gr Salz
  • 3 gr Hefe
  • 75 gr entsteinte grüne Oliven, in Scheiben geschnitten

Alle Zutaten, bis auf die Oliven, in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und etwa 10 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen, bis sich der Teig von der Schüssel gelöst hat. Der Teig bleibt leicht klebrig, ist aber willig. Auf einer eingeölten Fläche mit eingeölten Händen falten. Zurück in die Schüssel legen, abdecken und 5-6 Stunden bei Zimmertemperatur aufgehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Die Backform gänzlich mit Backpapier auskleiden. Den aufgegangenen Teig vorsichtig mit einem eingeölten Schaber aus Schüssel lösen und in die vorbereitete Form gleiten lassen. Mit nassen Händen den Teig verteilen, d.h. vorsichtig breit drücken/ziehen, bis er die Form gänzlich ausfüllt. Mit einem Backblech abdecken und etwa 40 Minuten an einem warmen Plätzchen aufgehen lassen. Unterdessen die Sole vorbereiten und den Ofen auf 220 Grad vorheizen.

  • 25 gr Wasser
  • 10 gr Rapsöl
  • 2 gr Kräutersalz (io: Trocomare)

Gitter auf der untersten Schiene einschieben. Salz und Wasser in einer kleinen Schüssel mit dem Schwingbesen so lange durchrühren, bis das Salz vollständig aufgelöst ist. Öl zugeben und kräftig verquirlen, bis sich der Schüsselinhalt in eine helle Emulsion verwandelt hat. Spiralförmig auf den Teig giessen. Mit feuchten Fingerkuppen gleichmässig verstreichen, danach vorsichtig möglichst viele Vertiefungen in den seidenweichen Teig drücken. Wichtig: Den Boden dabei keinesfalls durchlöchern! Form in den Ofen stellen, nicht schwaden. 25 Minuten backen. Eventuell noch zwei Minuten auf der obersten Stufe für eine nette Bräunung gönnen. Mit dem Backpapier aus der Form heben, auf ein Kuchengitter setzen und dann das Papier entfernen. Vor dem anschneiden vollständig auskühlen lassen.

Donnerstag, 30. Mai 2019

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -196-



[GE]wesen: Mit Herrn C. in Biel. Er geschäftlich, ich zum Vergnügen.

In seiner Mittagspause [GE]gessen
Lamm mit Gemüse für ihn, gut gewürzte Hühnerleber und -herzen für mich. Dazu Pommes, Krautsalat, grüner Salat, marinierte Zwiebeln, Salzgurken, Fladenbrot und drei libanesische Dips (Toum, Hummus, Chili).

 [GE]sehen: Die Altstadt, coole Läden und vier Brockenstuben 

Auf dem Rückweg [GE]kauft
Zwei Platten geräucherter Lachs im Dyhrberg Fabrikladen

[GE]ärgert
Unsere Gartennachbarin kürzt immer mal wieder eigenmächtig, ohne vorherige Ankündigung, unsere Sträucher. Neuerdings reisst sie auch noch heimlich Wildpflanzen auf unserer Gartenseite aus. Grund: Hasel, Storchschnabel, Butterblumen, Nelkenwurz und Co. würden ihr Tomatenhäuschen "bedrohen". Dass ihr Plastikpalast (2 x 2 x 2,5 m) aber mindestens 150 cm von der Grenze entfernt stehen müsste, dieses Detail übersieht sie geflissentlich seit drei Jahren...

[GE]freut: Zwei Pflanzentauschbörsen besucht und je sechs Töpfe mit Cassis- und Rosenweihrauchablegern gegen sieben Faserhanfsetzlinge, sechs Cherrytomätli, einen Wiesensalbei, einen Spitzwegerich und einen Topf voll Hauswurz getauscht.

[GE]trunken: Zimtblättereistee

[GE]kocht
Osso Truto mit Rüebli und Kürbisrisotto aus dem allerletzten Kabochakürbis

[GE]backen: 
Schnelle Tomaten-Peperoni-Tarte & ein dunkles Le Fit mit Kürbis

[GE]lesen: Maigret und die junge Tote - Georges Simenon

[GE]hört: Bad Leroy Brown - Jim Croce

Am Sonntag [GE]wesen
Kurzer Flohmarktbesuch mit Herrn C.
Eine kleine Windmaschine von AEG für 2 Franken abgestaubt.
Wenn dieser Sommer wieder so heiss wird wie der letzte,
werden wir sie bitter nötig haben...

Sonntag, 26. Mai 2019

Focaccia Quatro



Ausgeschrieben: Weizenfocaccia mit Roggenmehl, Kartoffelflocken und roten Linsen
Verkürzt: Focaccia Quatro (1. Weizen, 2. Roggen, 3. Kartoffeln, 4. Linsen)
Beschreibung: Gschmackig, flauschig, lange haltbar. Ideal für Grillabende.


Für eine Wähenform mit 30 cm Durchmesser:

  • 450 gr Weizenmehl Typ 550
  • 85 gr Roggenmehl Typ 1150
  • 30 gr Kartoffelflocken
  • 30 gr fein gemahlene rote Linsen
  • 310 gr hahnenheisses Wasser
  • 150 gr Joghurt, kühlschrankkalt
  • 10 gr Rapsöl
  • 10 gr Zucker
  • 11 gr Salz
  • 5 gr frische Hefe

Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und etwa 14 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen, bis sich der Teig von der Schüssel gelöst hat. Der Teig ist sehr weich, aber willig. Auf einer eingeölten Fläche mit eingeölten Händen falten. Zurück in die Schüssel legen, abdecken und 5-6 Stunden bei Zimmertemperatur aufgehen lassen. Die Backform gänzlich mit Backpapier auslegen, den aufgegangenen Teig vorsichtig mit einem eingeölten Schaber aus Schüssel lösen und in die vorbereitete Form gleiten lassen. Mit nassen Händen in der Form verteilen, d.h. vorsichtig breit drücken/ziehen, bis er die Form ausfüllt. Mit einem Backblech abdecken und etwa 40 Minuten an einem warmen Plätzchen aufgehen lassen. Unterdessen die Sole vorbereiten.

Salamoia:

  • 25 gr Wasser
  • 1 gr Salz
  • 10 gr Rapsöl

Ofen auf 220 Grad vorheizen, Gitter auf der untersten Schiene einschieben. Salz und Wasser in einer kleinen Schüssel mit dem Schwingbesen so lange durchrühren, bis das Salz vollständig aufgelöst ist. Öl zugeben und kräftig verquirlen, bis sich der Schüsselinhalt in eine helle Emulsion verwandelt hat. Spiralförmig auf den Teig giessen. Mit feuchten Fingerkuppen gleichmässig verstreichen, danach vorsichtig möglichst viele Vertiefungen in den seidenweichen, vor Luftblasen strotzenden Teig drücken. Wichtig: Den Boden dabei keinesfalls durchlöchern! Form in den Ofen stellen, nicht schwaden. 35 Minuten backen. Mit dem Backpapier aus der Form heben, auf ein Kuchengitter setzen und dann das Papier entfernen. Auskühlen lassen.