Dienstag, 25. Juli 2017

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -112-




[GE]gessen: 
Geschmorte Beinscheiben in einem würzigen Sud aus Zimtblättern & schwarzem Kardamom mit Couscous

[GE]trunken: Thandai mit THC-freiem Bhaang (siehe [GE]wesen)

[GE]kocht: Pasta mit Pesto, Kartoffeln, Karotten, Zucchini und Randenstängeln

[GE]backen:
Haferflockenbrot mit geröstetem Sesamöl
Gâteau de Vully 
Emmer-Zwetschgenkuchen mit Cassia und Koriander

[GE]wesen: Zum ersten Mal in meinem Leben in einem Hanfshop,
 Hanfblütentee und Speisehanf für den authentischen Bhaanggeschmack besorgt

[GE]sehen: 101 - Depeche Mode

[GE]lesen: 
Supra: A feast of Georgian cooking - Tiko Tuskadze
Maria I. Tudor: Eine Biographie - Marita A. Panzer
Jacqueline Kennedy - Elisabeth Veit
Indian Festival Feasts - Vivek Singh

[GE]freut: Die Brother Athelstan Reihe wird seit 2011 fortgesetzt, was mir völlig entgangen ist. Gerade überglücklich drei Bücher geordert.

[GE]ärgert: 
Kaum ist die nervige Baustelle zwei Häuser weiter beendet (Mietwohnungen wurden zu luxuriösen Eigentumswohnungen umgebaut), steht schon wieder ein riesiger Container mit Abraum vor unserer Haustüre. *schnauzevollvonlärmunddreck*

[GE]kauft: 
Ein angejahrtes, aber ungemein cooles Velo von Peugeot (Made in France!)

[GE]hört: Everything counts - Depeche Mode

Vor[GE]nommen: 
Endlich milde Kaschmir-Chilis zu finden und damit zu experimentieren, wenn Herr C. ausser Haus ist.

Sonntag, 23. Juli 2017

Shakshuka mit Zucchini und Kichererbsen



Theoretische Foodbloggproblemchen: Was soll ich bloss kochen? Wo bekomme ich die Zutaten dafür her? Habe ich die Zubereitung ausführlich genug notiert? Änderungen? Anmerkungen? Ist das verständlich? Macht das Sinn? Soll ich dieses oder jenes wirklich veröffentlichen oder lieber noch einmal überarbeiten? Ist das Foto einigermassen gelungen? Wird das überhaupt irgendjemanden interessieren? etc.pp.

Praktische Foodbloggerproblemchen: Spätes Dinner gekocht. Nach dem Essen war es dunkel, daher die Fotosession auf den nächsten Tag verschoben. Am Nachmittag die Schüssel mit den Resten aus dem Kühlschrank geholt, abgedeckt und einen mittleren Wutanfall bekommen. Ins Büro gestampft, Herrn C. das Corpus delicti unter die Nase gehalten und böse funkelnd erkundigt: Na, fehlt da nicht was? Etwas, das ich heute für einen Blogeintrag fotografieren wollte? Von dem ich dir gesagt hatte, dass du auch im Falle einer schweren Fressattacke oder dem Besuch der Queen mindestens eines übrig lassen solltest? Häh? 

Das Ende der Geschichte: Herr C. hatte die übrigen zwei mitgegarten Eier feinsäuberlich rausgefischt, heimlich mit Genuss verspeist und darum muss mein Shakshuka-Foto ohne Ei(er) auskommen. *gnaah*


Für 4 Personen:

  • 2 El Rapsöl
  • 2 grosse rote Paprikaschoten
  • 1 mittelgrosse Zwiebel
  • 2 mittelgrosse gelbe Zucchini
  • 1 grosse Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • gehäufter 1/4 Tl Garam Masala
  • 1/2 Tl Zimt
  • 1/2 Tl Koriander
  • 1 grosszügiger Schuss Weisswein
  • 2 Tl Fischsauce
  • 250 gr gekochte Kichererbsen (TK oder Dose)
  • 1 Flasche Passata (700 gr, z.B. von Alnatura)
  • 350 ml Wasser
  • 5 Eier 
  • Salz, Pfeffer

Rapsöl in einer grossen Pfanne mit hohem Rand warm werden lassen. Unterdessen die Paprika und die Zwiebel putzen bzw. schälen und in kleine Stücke schneiden. In die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze anschmurgeln lassen. Die Zucchini in etwas grössere Stücke zerteilen. Knoblauch schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden. Petersilie von den Blättern befreien, diese zur Seite stellen. Stengel fein hacken und zusammen mit den Zucchinistücken und den Knoblauchscheiben in die Pfanne geben. Hitze hochdrehen und fünf Minuten rührbraten, bis das Gemüse stellenweise gebräunt ist. Alle Gewürze zugeben, eine Minuten mitbraten. Mit dem Weisswein ablöschen. Fischsauce und Kichererbsen unterrühren. Wenn der Wein fast verdampft ist, Passata und Wasser zugiessen. Salzen, Deckel auflegen und etwa 10 Minuten kochen, bis das Gemüse weich ist. Abschmecken. Die Eier einzeln aufschlagen und mit genügend Abstand voneinander auf der Gemüsesauce platzieren. Jedes Ei sparsam salzen. Deckel wieder auflegen und weitere 8-12 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Eiweiss fest und das Eigelb merklich blasser geworden ist. Unterdessen die Petersilienblätter fein hacken. Petersilie über das Shakshuka streuen, pfeffern. Heiss mit frischem Fladenbrot servieren.

P.S. Natürlich auch ohne Eier ein Genuss, dann z.B. mit Buttercouscous oder als Beilage zu Fleisch reichen.

Dienstag, 18. Juli 2017

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -111-



[GE]gessen: Die ersten Minigürkchen (Melothria scabra) aus dem Garten

[GE]trunken: Apfelsaft-Rooibostee-Schorle

[GE]kocht: Zimt-Kardamom-Kurkuma-Eistee

[GE]backen: 
Mit Madras-Curry gewürzte Kartoffel- und Zucchinispalten,
eine Pfirsichwähe und einen Gâteau de Vully

[GE]wesen: Mit Schwesterherz in Lörrach 
Zuerst auf dem Gemüsemarkt, danach auf dem Flohmarkt

[GE]sehen: 
  Alien: Covenant  
Burton & Taylor

[GE]lesen: 
The House of Four - Barbara Nadel
Natural Leavenings - Matteo Festo

[GE]ärgert: Die Marokkanische Minze und die Goldmelisse auf der Terrasse sind von Thripsen befallen, die auch schon Richtung Tomaten expandieren.

Auf dem Gemüsemarkt [GE]kauft:
Halbes Kilo Zwetschgen, ein Bund runde Randen mit Grün, ein Bund zylindrische Randen mit Grün (schmecken tatsächlich ein bisschen anders), ein Bund Petersilie, junger Bergkäse, Heublumenkäse und einen Schafcamembert

Auf dem Flohmarkt [GE]kauft: 
Eine weisse Henkelvase von Bay und einen weissen Waschkrug mit blauem Jugendstilmuster von Staffel

[GE]hört: Nah neh nah - Vaya con Dios

Verhalten [GE]lacht: Am Donnerstag Kirschen für einen Salat besorgt. Salatzubereitung aber auf den Samstag verschoben, weil nirgends frische Petersilie zu bekommen war. Am Samstagmittag ganz stolz mit Petersilie vom Markt heimgekehrt und festgestellt, dass Herr C. die Kirschen auf meine Anweisung hin am Freitagabend zu einem Grillfest mitgenommen hat...

Sonntag, 16. Juli 2017

Schaf trifft Kokosnuss zur Frühstückszeit auf einem Reisfeld



Alternativtitel: Kokosmilchreis mit Määh. 


Für 5 Portionen Frühstücksglück:


Milchreis mit Wasser und Salz in einem ausreichend grossen Topf zum Kochen bringen. So lange kochen, bis das Wasser fast vollständig absorbiert wurde. Nun die Schafmilch zugiessen und unter ständigem Rühren weiter kochen, bis der Reis auch die Milch fast vollständig aufgesogen hat. Zu diesem Zeitpunkt sollte der Reis etwa halb durch sein. Nun die Kokosmilch und den Vanillezucker untermischen. Weiter ständig rühren und auf mittlerer Stufe kochen, bis der Reis gar ist. Topf vom Herd ziehen und den Milchreis, falls gewünscht, nachsüssen. Ein Geschirrtuch über den Topf breiten, und den Deckel fest draufpressen, damit der Reis noch mindestens 30 Minuten ungestört quellen kann. Danach den Deckel entfernen und den Topfinhalt auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. In fünf Joghurtgläschen umfüllen, mit den Deckeln verschliessen und maximal eine Woche im Kühlschrank aufbewaren.