Montag, 30. April 2018

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -149-



[GE]gessen: Spargelreis und eine Schweinsbratwurst

[GE]trunken
Ein bisschen zu viel Bier nach einer Geburtstagsparty ohne Alkohol.
Nachsaufen, nannte es Herr C. (und war echt lustig).

[GE]kochtCurryreis aus Wada Kolam, Karotten, Schlabberpilzen & Schalotten, 
als Beilage gab es gedämpften Broccoli mit Sesamöl

[GE]backen: 
Tante Ilses Käsekuchen und ein Blech voller Brownies

[GE]wesenZuerst beim Bauern, 24 demeter-Eier abgeholt. Danach im Garten, Rhabarber geerntet, und auf dem Heimweg einen Teil der Eier und der Rhabarberstängel als Überraschung bei Schwesterherz abgeladen. 

 [GE]sehen: The Ghostwriter & zwei neue Folgen Westworld 

[GE]lesen:
Herr Kato spielt Familie - Milena M. Flasar 
Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt - Jesmyn Ward

Zu früh [GE]freut: Hatte doch wieder das Vergnügen, unverhofft ein paar Stunden mit meiner allerliebsten Lieblingsmitarbeiterin verbringen zu dürfen.

[GE]ärgert
Über ihre Arbeitsmoral und die eklige Heuchelei. Langsam aber sicher kann ich nachvollziehen, warum gewisse Foltermethoden erfunden wurden...

[GE]kauftEinen Duschvorhang mit Zirkusmotiv. Nun hat Herr C. endlich den richtigen Rahmen für seine Auftritte mit dem Shampooflaschenmikrofon. 😁

[GE]hört: Best that you can do (Arthur's Theme) - Christopher Cross

[GE]testet
Vier verschiedene Sorten Kokosjoghurt, alle vegan.
Harvest Moon: Konsistenz & Geschmack 1A, leider verdammt teuer (3.40 pro 125 gr). 
Coyog aus der Migros: Rundum gut, aber auch nicht gerade günstig (1.80 für 120 gr).
 Die Alnatura Eigenmarke: Günstig, aber eher Pudding als Joghurt und der Geschmack ist mir zu dumpf (400 gr für 1.99 Euro, nur in Deutschland erhältlich).
And se Winner is: Mein DIY-Bio-Kokosmilchjoghurt aus 4 Zutaten.
Unschlagbar im Geschmack, unschlagbar günstig (3 Euro/CHF 5.- pro Kilo).
Tatatatata!
P.S. Einen ganz herzlichen Dank an das Schweinwoll, das Food Waste nicht ausstehen kann und mit unnachahmlicher Hingabe jeden Joghurtbecher blitzeblank ausleckt.

Samstag, 28. April 2018

Zwirbelbrot mit Ruchmehl



Heute schmeissen wir den Grill an und feiern den offiziellen Beginn der Ab-jetzt-können-wir-wieder-barfuss-im-Garten-herumrennen-und-uns-die-kleinen-Zehen-schmerzhaft-an-den-Betonabgrenzungen-anschlagen-Saison. 


Zuerst laben wir uns an Chicoréesalat mit Giersch, danach an Salsiccie, Gemüsespiessen, Folienkartoffeln mit Schnittlauchblütendip und ein paar Scheiben knusprigem Ruchmehlzwirbelbrot. Das Dessert entfällt. Oder vielleicht gönne ich mir noch ein Scheibchen Zwirbelbrot mit Konfitüre. Könnte gerade noch so hineinpassen.  


Für ein Zwirbelbrot:

  • 150 gr Ruchmehl 
  • 3 gr frische Hefe
  • 150 gr kaltes Wasser 

Hefe mit dem Mehl verreiben. Mit dem Wasser zu einem Teig verrühren. Abdecken und den Vorteig 12-15 Stunden an einem eher kühlen Plätzchen (ca. 12 Grad) gehen lassen.

  • Vorteig
  • 150 gr Weizenmehl Typ 550
  • 62 gr lauwarmes Wasser 
  • 5 gr Salz
  • UrDinkelschrot zum Wälzen

Alle Zutaten bis und mit Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Fünf Minuten auf Stufe 1 und fünf Minuten auf Stufe 2 kneten lassen, bis sich der Teig vollständig von der Schüssel gelöst hat. Auf einer eingeölten Fläche falten, zurück in die Schüssel legen, abdecken und etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Auf einer eingeölten Fläche zu einer etwa 25 cm langen Wurst formen. Mit geölter Folie abdecken und 20 Minuten entspannen lassen. Unterdessen den Ofen auf 270 Grad vorheizen. Die Arbeitsfläche mit reichlich Schrot bestreuen, die Teigwurst vorsichtig darauf legen. Den Teig verdrehen und gleichzeitig auf Blechbreite ausziehen, Enden evt. umknicken. Auf das mit Backpapier belegte Blech legen, mit der eingeölten Folie abdecken und 25-40 Minuten auf knapp die doppelte Grösse aufgehen lassen. Blech auf der zweiten Schiene von unten einschieben, kräftig schwaden und Hitze auf 250 Grad zurückdrehen. 15 Minuten anbacken, dann die Temperatur auf 220 Grad senken und weitere 20 Minuten backen. Knistert wie verrückt beim Abkühlen. Quelle: ye olde bread blogge

Dienstag, 24. April 2018

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -148-



[GE]gessen: Zitroniges Quornschnitzel mit Bratkartoffeln & Spargel

[GE]trunken: Ahornwasser. War keine Offenbarung.

[GE]dämpft: Grünen Spargel. Den ersten, dieses Jahr.

[GE]backen: 
Focaccia mit einem Fütterungsrest der neu angesetzten Pasta Madre

[GE]wesen
Ein Lager bzw. eine Werkstatt für Herrn C. angesehen. Die Vermieterin war ungeheuer sympathisch, aber der Raum leider zu unpraktisch und die Miete zu hoch.

 [GE]sehen: A Quiet Place 

[GE]lesen: Eichmann vor Jerusalem - Bettina Stagneth

[GE]freut: Meiner allerliebsten Lieblingsmitarbeiterin schon seit Wochen nicht mehr über den Weg gelaufen. Ein Grund zum Feiern!

[GE]ärgert
Allerdings schafft diese Frau es auch in absentia durch ihre Fehler und Nachlässigkeit immer präsent zu bleiben...

[GE]kauft
Kokoswasser, Sternanis, Zitwer (weisses Kurkuma) und tiefgekühlte Curryblätter.
Die Curryblätter-Durststrecke ist damit offiziell beendet!
(Und ich weiss immer noch nicht, warum sie fast drei Jahre nirgends mehr erhältlich waren. Weder frisch noch gefroren. Vielleicht EHEC-Verdacht?) 

Passend zur Hitzewelle [GE]hört: Club Tropicana - Wham!

[GE]lacht:
Über den Zettel auf dem Foto (anklicken für bessere Lesbarkeit)

Sonntag, 22. April 2018

Gomfibraunies



Im Kühlschrank finden sich ab und zu halbleere Gläser mit selbst gemachter Konfitüre und/oder Gelée, die unabsichtlich immer weiter nach hinten gewandert und so aus dem Blickfeld verschwunden sind. Diese Braunies sind eine wunderbare Möglichkeit, solche Reste in ein köstliches Dessert zu verwandeln. Ihr Name setzt sich übrigens zusammen aus dem mundartlichen "Gomfi" (siehe Schweizerisches Idiotikon) und der amüsanten eingedeutschten Schreibweise von "Brownies".


Für eine runde Tarteform (24cm) oder eine viereckige Brownieform (20 x 20 cm):

  • 200 gr dunkle Schokolade, mind. 50%
  • 100 gr Butter
  • 3 Eier Grösse L
  • 140 gr Zucker
  • 20 gr Kakao
  • 1 grosszügige Prise Salz
  • 120 gr Konfitüre, Gelée oder Marmelade, glatt gerührt (io: Holundergelée)
  • 120 gr Mehl
  • gehäufter 1/4 Tl Backpulver
  • 2 El angerösteter Sesam (optional)

Ofen auf 180 Grad vorheizen, Gitter auf der zweiten Schiene von unten einschieben. Die Form mit Backpapier auslegen. Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen, glatt rühren. Zur Seite stellen. Eier mit Zucker, Kakao und Salz klümpchenfrei verquirlen, dann die Konfitüre unterrühren. Mehl und Backpulver in die Schüssel geben, kurz untermischen. Geschmolzene Schokolade einrühren. Nur so lange vermischen, bis der Teig gerade homogen ist. In die vorbereitete Form giessen, mit dem Sesam bestreuen. In den Ofen verfrachten und 30-35 Minuten backen, bis auch die Mitte aufgegangen ist. Auf ein Kuchengitter stellen, in der Form auskühlen lassen und zimmerwarm servieren. Die Braunies halten sich, gut eingepackt & kühl gelagert, etwa eine Woche.