Donnerstag, 30. Mai 2019

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -196-



[GE]wesen: Mit Herrn C. in Biel. Er geschäftlich, ich zum Vergnügen.

In seiner Mittagspause [GE]gessen: 
Lamm mit Gemüse für ihn, gut gewürzte Hühnerleber und -herzen für mich. Dazu Pommes, Krautsalat, grüner Salat, marinierte Zwiebeln, Salzgurken, Fladenbrot und drei libanesische Dips (Toum, Hummus, Chili).

 [GE]sehen: Die Altstadt, coole Läden und vier Brockenstuben 

Auf dem Rückweg [GE]kauft: 
Zwei Platten geräucherter Lachs im Dyhrberg Fabrikladen

[GE]ärgert: 
Unsere Gartennachbarin kürzt immer mal wieder eigenmächtig, ohne vorherige Ankündigung, unsere Sträucher. Neuerdings reisst sie auch noch heimlich Wildpflanzen auf unserer Gartenseite aus. Grund: Hasel, Storchschnabel, Butterblumen, Nelkenwurz und Co. würden ihr Tomatenhäuschen "bedrohen". Dass ihr Plastikpalast (2 x 2 x 2,5 m) aber mindestens 150 cm von der Grenze entfernt stehen müsste, dieses Detail übersieht sie geflissentlich seit drei Jahren...

[GE]freut: Zwei Pflanzentauschbörsen besucht und je sechs Töpfe mit Cassis- und Rosenweihrauchablegern gegen sieben Faserhanfsetzlinge, sechs Cherrytomätli, einen Wiesensalbei, einen Spitzwegerich und einen Topf voll Hauswurz getauscht.

[GE]trunken: Zimtblättereistee

[GE]kocht: 
Osso Truto mit Rüebli und Kürbisrisotto aus dem allerletzten Kabochakürbis

[GE]backen: 
Schnelle Tomaten-Peperoni-Tarte & ein dunkles Le Fit mit Kürbis

[GE]lesen: Maigret und die junge Tote - Georges Simenon

[GE]hört: Bad Leroy Brown - Jim Croce

Am Sonntag [GE]wesen: 
Kurzer Flohmarktbesuch mit Herrn C.
Eine kleine Windmaschine von AEG für 2 Franken abgestaubt.
Wenn dieser Sommer wieder so heiss wird wie der letzte,
werden wir sie bitter nötig haben...

Sonntag, 26. Mai 2019

Focaccia Quatro



Ausgeschrieben: Weizenfocaccia mit Roggenmehl, Kartoffelflocken und roten Linsen
Verkürzt: Focaccia Quatro (1. Weizen, 2. Roggen, 3. Kartoffeln, 4. Linsen)
Beschreibung: Gschmackig, flauschig, lange haltbar. Ideal für Grillabende.


Für eine Wähenform mit 30 cm Durchmesser:

  • 450 gr Weizenmehl Typ 550
  • 85 gr Roggenmehl Typ 1150
  • 30 gr Kartoffelflocken
  • 30 gr fein gemahlene rote Linsen
  • 310 gr hahnenheisses Wasser
  • 150 gr Joghurt, kühlschrankkalt
  • 10 gr Rapsöl
  • 10 gr Zucker
  • 11 gr Salz
  • 5 gr frische Hefe

Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und etwa 14 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen, bis sich der Teig von der Schüssel gelöst hat. Der Teig ist sehr weich, aber willig. Auf einer eingeölten Fläche mit eingeölten Händen falten. Zurück in die Schüssel legen, abdecken und 5-6 Stunden bei Zimmertemperatur aufgehen lassen. Die Backform gänzlich mit Backpapier auslegen, den aufgegangenen Teig vorsichtig mit einem eingeölten Schaber aus der Schüssel lösen und in die vorbereitete Form gleiten lassen. Mit nassen Händen in der Form verteilen, d.h. vorsichtig breit drücken/ziehen, bis er die Form ausfüllt. Mit einem Backblech abdecken und etwa 40 Minuten an einem warmen Plätzchen aufgehen lassen. Unterdessen die Sole vorbereiten.

Salamoia:

  • 25 gr Wasser
  • 1 gr Salz
  • 10 gr Rapsöl

Ofen auf 220 Grad vorheizen, Gitter auf der untersten Schiene einschieben. Salz und Wasser in einer kleinen Schüssel mit dem Schwingbesen so lange durchrühren, bis das Salz vollständig aufgelöst ist. Öl zugeben und kräftig verquirlen, bis sich der Schüsselinhalt in eine helle Emulsion verwandelt hat. Spiralförmig auf den Teig giessen. Mit feuchten Fingerkuppen gleichmässig verstreichen, danach vorsichtig möglichst viele Vertiefungen in den seidenweichen, vor Luftblasen strotzenden Teig drücken. Wichtig: Den Boden dabei keinesfalls durchlöchern! Form in den Ofen stellen, nicht schwaden. 35 Minuten backen. Mit dem Backpapier aus der Form heben, auf ein Kuchengitter setzen und dann das Papier entfernen. Auskühlen lassen. 

Sonntag, 19. Mai 2019

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -195-



[GE]gessen: Einen veganen Hotdog. War kein Highlight.

[GE]trunken: Mineral mit Citro

[GE]kocht: Haferflockensuppe

[GE]backen: 
Le Fit (Weizen, Kartoffeln, Triticale, Karotten, Haferflocken, Chia)

[GE]wesen: Mit Herrn C. auf einem Flohmarkt.
Einziger Kauf: Eine Servierplatte von Rörstrand mit Picknick-Dekor.

 [GE]sehen: HMS Erebus - Das arktische Totenschiff taucht auf

[GE]lesen: Desserts de France - Gaston Lenôtre

[GE]freut: Dieses Jahr könnte es endlich mit einer richtigen Knoblauchernte klappen. War der erste Versuch mit Überwinterung, d.h. Zehen von vier demeter Knoblauchknollen im Herbst in die Erde gesteckt und danach sich selbst überlassen. Hat prächtig funktioniert! 

[GE]ärgert: 
Statt 80 über 180 Minuten unterwegs gewesen, um zwei Kissenbezüge abzuholen. Herzlichen Dank an die Verantwortlichen der BVB, die nicht fähig sind, Verspätungen und Ausfälle zu kommunizieren bzw. in den Griff zu bekommen.

Im Brocki [GE]kauft: Zwei Bibermodel

[GE]hört: Headlong - Queen

[GE]erntet: Rhabarber noch und nöcher

Mittwoch, 15. Mai 2019

Flotte Avocadogazpacho



Man nehme: Eine Flasche Bio-Gemüsesaft aus dem Kühlschrank, eine Paprika und eine vollreife Avocado aus der Grabbelkiste beim Lieblingstürken, plus die restlichen Zutaten aus der Speisekammer. Dank dem vorgekühlten Saft, steht nach zehn Minuten eine feine, leichte und trotzdem sättigende Suppe auf dem Esstisch.


Für einen Liter Gazpacho:

  • 500 gr tomatenlastiger Gemüsesaft, vorgekühlt (z.B. Biotta Gemüsecocktail)
  • 1 rote Paprika, ca. 180 gr
  • 1 reife Avocado, ca. 220 gr
  • 1 kleine Knoblauchzehe, geschält
  • 1 El Olivenöl
  • 1 El Sherryessig
  • 1 El Limettensaft
  • 1/2 El Worcestershiresauce 
  • Salz (io: rotes Herbamare)
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwa 100 - 150 ml eiskaltes Wasser zum Verdünnen
  • Chiliflocken zum Servieren, optional

Peperoni abbrausen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Gemüsesaft glatt pürieren. Die Avocado halbieren, entsteinen und schälen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben und zwei Minuten auf höchster Stufe durchwirbeln. Mit eiskaltem Wasser bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen. Abschmecken, in Schüsselchen schöpfen, mit den Chiliflocken bestreuen und sofort servieren. Oder in eine saubere Glasflasche mit breiter Öffnung umfüllen und im Kühlschrank maximal drei Tage aufbewahren.

Statt Croûtons bevorzugt Herr C. Knoblauchbrot als Beilage. Die Zubereitung ist ebenfalls pipieinfach: Backofengrill einschalten und pro Person zwei Scheiben Brot beidseitig bräunen. Unterdessen eine Knoblauchzehe schälen. Die gerösteten Brotscheiben auf einer Seite mit dem Knoblauch einreiben. Sofort grosszügig mit weicher Butter bestreichen und, falls vorhanden, mit einer Prise Sumachpulver bestreuen.