Mittwoch, 10. April 2019

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -190-



[GE]gessen: Briochehörnchen mit Aprikosenfüllung

[GE]trunken: Himbisirup

[GE]kocht: Bratspargel mit Rüeblireis

[GE]backen: 
Dinkelbutterkuchen mit Mahlap
Wurstweggen
Rüebli-Nuss-Schnecken

[GE]wesen: Mit Herrn C. in Langenthal
Den bestellten, über 30 Kilo schweren Bettrahmen aus Eichenholz abgeholt und spontan noch vier klappbare Massivholzstühle für den Garten erworben.

[GE]freut
Herr C. war so nett, den Weg dorthin in eine Tour de Brocki zu verwandeln, 
die mir u.a. eine todschicke Vase der Tonwerke Frick beschert hat.

 [GE]sehen: The Illusionist 

[GE]lesen: Der Ghostwriter - Robert Harris

Aus[GE]liegen: Babel, 1793 und zwei Maigret-Krimis

[GE]kauft: Lachs und Forellenfilets im Dyhrberg Fabrikladen in Balsthal

[GE]hört: Not about us - Genesis

[GE]lacht: Manche Menschen sind so grenzenlos dumm,
dass sie noch Jahre später Partygesprächsstoff bieten. 

Freitag, 5. April 2019

Dinkelbutterkuchen mit Mahlap



Mömpf! (Der Lieblingsneffe)
Saufein! (Schwesterherz)
Recht hat sie! (Herr C.)
Yup! (Das Hamsterbacken-Ich)

Für eine Kuchenform mit 30 cm Durchmesser:

  • 20 gr Dinkelruchmehl
  • 100 gr Milch
  • 4 gr Salz

Alle Zutaten in einem Topf unter ständigem Rühren aufkochen. Abdecken und vier Stunden quellen lassen.

  • Kochstück, zimmerwarm
  • 280 gr Dinkelmehl Typ 630
  • 45 gr Zucker
  • 1 Tl Mahlap, gemahlen
  • 3 gr frische Hefe
  • 90 gr Sahne, kühlschrankkalt
  • 40 gr Milch, kalt
  • 20 gr Butter, kalt

Alle Zutaten, bis und mit Milch, in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Kneten: Vier Minuten auf Stufe 1, dann die Butterflöckchen zugeben. Nochmal 4 Minuten auf Stufe 2 kneten, bis sich der Teig von der Schüssel gelöst hat. Auf einer eingeölten Fläche falten. Zurück in die Schüssel legen, abdecken und bei ca. 15 Grad etwa 10-12 Stunden zum Verdoppeln gönnen. Backpapier in Formgrösse zuschneiden. Teig auf das Backpapier legen, mit nassen Händen sanft auf die Grösse der Unterlage ausziehen. Teig samt Backpapier in die Form legen, ggf. nachformen. Abdecken und 40 Minuten bei Zimmertemperatur entspannen lassen. Unterdessen den Ofen auf 250 Grad vorheizen, Gitter auf der untersten Schiene einschieben.

  • 60 gr Zucker, vermischt mit einer grosszügigen Prise Zimt
  • 60 gr Butter, in kleine Würfel zerteilt

Wenn der Teig schön aufgegangen ist, mit den angefeuchteten Fingerkuppen rundherum viele Vertiefungen reindrücken, ohne den Boden zu durchlöchern. Mit dem Zimt-Zucker bestreuen. Butterflöckchen in die Vertiefungen drücken. Dabei rundherum einen etwa fingerbreiten Teigrand frei lassen, dies verhindert das Überblubbern und Anbrennen der beim Backen flüssigen Butter-Zucker-Mischung. Form und Ofenboden werden es euch danken. Kuchen in den Ofen stellen, Temperatur gleich auf 200 Grad reduzieren und 10 Minuten anbacken. Temperatur auf 180 Grad senken und weitere 15 Minuten backen, bis der Butterkuchen aufgegangen und die Oberfläche durchgehend gebräunt ist. Aus dem Ofen holen und 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Auf ein Kuchengitter heben, Backpapier vorsichtig abziehen. Vor dem Servieren auskühlen lassen.

Sonntag, 31. März 2019

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -189-



[GE]gessen
Currynudeln in würziger Brühe
Orecchiette mit Erbsen und Basilikumpesto
Pizzoccheri mit Wirsing, Kartoffeln und zweierlei Käse

[GE]trunken: Kalter Karotten-Curry-Tee

[GE]kocht: Geschmorte Trutenkeule mit Paprika, Linsen und Reis

[GE]backen: 
Buttermilchhörnchen mit Gerste & Sorghum
Böhnlihörnli

[GE]wesen
Mit Schwesterherz im Glashaus in Lörrach gefrühstückt

[GE]ärgert: Der vermaledeite Dachs is back

 [GE]sehen: Happy Deathday 2U 

[GE]lesen
Dantes Göttliche Komödie: Eine Einführung - Franziska Meier 
Bitters: A Spirited History - Brad T. Parsons & Ed Anderson
Die ewigen Toten -  Simon Beckett

Im Brocki [GE]kauft:
Einen feschen Landjunker aus Keramik für die Bauernkeramikhühnerschar

[GE]freut
Auf dem Weg zur Kasse, um den Landjunker zu bezahlen, ein hübsches Set aus Kaffeekanne, Sahnekännche und zwei Bechern entdeckt. Kurz mit mir gerungen, von wegen Platzmangel im Geschirrschrank, dann aber trotzdem mitgenommen. Zu Hause herausgefunden, dass es sich um Teile aus der Thermodan-Serie von Lyngby handelt und der Kauf ein Superduperschnäppchen war. *froi*

[GE]hört: Trick me - Kelis

[GE]schmunzelt
Einem Schulschwarm nach über einem Vierteljahrhundert zufällig über den Weg gelaufen. Ein Blick genügte, um festzustellen:
 a) Er verfügt höchstens noch über die Hälfte seiner Haupthaare. 
b) Seine Freundin ist höchstens halb so alt wie er.
c) Und ich bin hocherfreut, dass es damals nicht mit uns geklappt hat.
😎

Donnerstag, 28. März 2019

Böhnchenhörnchen



Frühjahresputz im Vorratschrank durchgeführt und wie jedes Jahr, mehrere Konserven gefunden, deren Besorgungsgrund mir vollkommen entfallen ist. Zu den Palmherzen und Jalapenos gesellte sich dieses Mal noch eine Dose Favabohnen von Chtoura. An den Kauf im türkischen Supermarkt konnte ich mich zwar noch ganz schwach erinnern, doch warum ausgerechnet diese spezielle Bohnensorte? Rein von der Optik her, hatte ich sie wohl nicht als Salatzugabe eingeplant. Aber vielleicht für Hummus? Oder Foul Medammas? Falafel? Zu Hülf, mein Hirn verwandelt sich in Matschepampe! Um beginnende Demenz auszuschliessen, heimlich Pinterest befragt, doch die Rezeptquote war gleich null. Verzweifelt den Suchradius erweitert und mir alle gespeicherten Bilder zum Thema Hülsenfrüchte anzeigen lassen. Zuoberst erschien ein Foto mit dem Untertitel White Bean Sandwich Bread. Zwar waren für dieses Backexperiment selbst gekochte Limabohnen aus dem Tiefkühler vorgesehen gewesen, die hatten sich aber vor ein paar Wochen in ein herzhaftes Abendessen transformiert... Naja, Bohnen sind Bohnen und das Brot ist alle, so why not? Das Ergebnis überzeugt: Flauschige Hörnchen mit feinem Ruchmehlgeschmack, ohne jegliche bohnige Note, und langer Frischhaltung. Sie passen zur Gemüsesuppe ebenso gut wie zur Feigen-Orangen-Konfitüre. Wer hätte das gedacht?


Für 16 Hörnchen:

  • 300 gr warmes Wasser
  • 225 gr gekochte Favabohnen (io: Dosenware, gut abgespült & abgetropft)

Bohnen in einen Mixbecher füllen, mit dem Wasser zu einer möglichst glatten "Suppe" pürieren. 

  • 510 gr Bohnensuppe
  • 500 gr Weizenmehl Typ 1050 (io: von Alnatura, demeter)
  • 15 gr Kokoszucker
  • 10 gr Salz
  • 4 gr frische Hefe
  • 10 gr Butterflöckchen, kühlschrankkalt
  • 4 El Milch oder Buttermilch zum Bepinseln

Alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und 6 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Butter zugeben und weitere 6 Minuten kneten, bis sich der Teig vollständig von der Schüssel gelöst hat. Er bleibt etwas weich, ist aber sehr willig. Auf einer eingeölten Fläche falten, zurück in die Schüssel legen, abdecken und bei Zimmertemperatur etwa 5-6 Stunden verdoppeln lassen. Eine Wähenform (30 cm Durchmesser) mit passend zugeschnittenem Backpapier auslegen. Gitter auf der untersten Schiene einschieben, Ofen auf 240 Grad vorheizen. Teig auf einer grosszügig (!) bemehlten Fläche mit einer Oklava oder einem Wallholz zu einem Kreis mit ca. 45 cm Durchmesser ausrollen. (Anmerkung: Bin mit dem Mehl zu sparsam umgegangen, daher die unregelmässige Oberfläche bei einigen Hörnchen). Mit einem Gemüsemesser in 16 Tortenstücke zerteilen. Jedes Stück von der Breitseite her aufrollen. Hörnchen mit genügend Abstand in der vorbereiteten Form verteilen. Mit 3-4 Stössen Wasser aus der Sprühflasche befeuchten, abdecken und ca. 50 Minuten bei Zimmertemperatur aufgehen lassen, bis die Hörnchen sich fast verdoppelt haben. Oberfläche zweimal mit Milch bepinseln. Ab in den Ofen damit, wenig schwaden und 10 Minuten bei 200 Grad anbacken. Weitere 20 Minuten bei 180 Grad backen. Zuletzt für eine nette Bräunung noch 5 Minuten auf der zweiten Schiene von oben gönnen. Gesamtbackzeit: 35 Minuten. Auf ein Gitter stellen und 15 Minuten in der Form abkühlen lassen. Danach Form und Backpapier entfernen. Vor dem Genuss die Böhnlihörnli auf dem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.