Donnerstag, 27. Oktober 2011

Gerste-Karotten-Tofu-Burger (vegan)




Hier noch das vor ein paar Tagen versprochene Rezept für die Tofu-Burger . Das Original stammt aus dem Buch "reFresh - Contemporary Vegan Recipes From The Award-Winning Fresh Restaurants" von Ruth Tal und Jennifer Houston. Da ich gewisse Zutaten nicht zu Hause hatte und zu faul zum Einkaufen war, ist das Rezept leicht modifiziert. Wobei das Wörtchen "leicht" relativ aufzufassen ist. Die Burger schmecken deutlich nach Curry und den verwendeten Kräutern, genau so wie ich es mag. Wer das Ganze etwas puristischer möchte, sollte die Gewürzmenge um die Hälfte reduzieren.


Für 8 Burger:


  • 120 ml Perlgerste
  • 120 ml Couscous
  • 3 El Sonnenblumenkerne, gehackt
  • 2 El Kokosflocken
  • 1 Knoblauchzehe, gerieben
  • 1 kleine Zwiebel, gerieben
  • 2 El glatte Petersilie, gehackt
  • 2 grosse Karotten, gekocht, in kleine Stückchen geschnitten
  • 250 gr Tofu, mit der Gabel fein zerdrückt
  • 1-2 El Sojasauce
  • 1 Tl Hefepaste oder 1 El Hefeflocken
  • 1 Tl mildes Currypulver
  • 1 Tl scharfes Currypulver
  • ½ Tl Sumach
  • je 1/3 Tl getrockneter Thymian, Oregano, Majoran und Dill
  • 2 El Sojamehl (oder Vollkornmehl)
  • Pfeffer aus der Mühle, Salz
  • Öl zum Braten

Gerste mit wenig Salz nach Packungsangabe weich kochen. Abkühlen lassen und in eine grosse Schüssel füllen. Für den Couscous 120 ml Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Couscous einrühren, Deckel drauf und einige Minuten gar ziehen lassen. Zu der Gerste in die Schüssel geben. Alle anderen Zutaten bis und mit den getrockneten Kräutern untermischen. Mit Sojasauce, Pfeffer und Salz abschmecken. Die Masse portionsweise im Standmixer zerkleinern, bis alles gut zusammen haftet. Sojamehl gründlich untermischen. Mandarinengrosse Portionen mit einem Löffel abnehmen. Mit den Händen rund formen, dann platt drücken bis die Burger 2 cm dick sind. In einer grossen Pfanne in reichlich Öl auf jeder Seite 3-4 Minuten braten. Dazu Salat, Mayo, Ketchup und/oder Pickles reichen.

Anmerkung: Für die Vorbereitung braucht man etwas Zeit. Aber es lohnt sich. Nicht nur geschmacklich, denn übrig gebliebene Burger lassen sich bis zu 6 Monate auf Vorrat einfrieren. (Tiefgefrorene Burger für 10 Minuten in den 200 Grad heissen Ofen schieben, dabei ein Mal wenden).


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