Dienstag, 29. August 2017

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -117-



[GE]gessen
Pasta mit einer Sauce aus Peperoni, Sardellen, Knoblauch und Cherrytomaten

[GE]trunken: Ein eiskaltes Guinness

[GE]kocht:
Gartengemüse (Karotten, Zucchini, Mangold und Randenstiele) kurz gewokt, mit reichlich Austernsauce gewürzt, dazu Surti Kolam Reis 

[GE]backen: 
Herbstliches Brot mit Birnen, Nüssen und Apfelsaft
Cobbler mit Äpfeln, Rosinen und Nüssen

[GE]wesen
Auf der Gemeindeverwaltung, SBB-Tageskarten für Schwesterherz besorgt, damit sie uns im Oktober im Tessin besuchen kann.*froi*

 [GE]wesen II: Früh morgens auf einem sonntäglichen Flohmarkt. 
Ausbeute: Eine Art déco Kaffeedose aus Porzellan, einen mittelgrossen Porzellanmörser samt Pistil, eine Muskatreibe und eine Teetasse für's Büro.

[GE]lesen
For the love of Pie - Cheryl Perry
The modern Jewish Table - Tracy Fine

[GE]freut I: Am 24. September stimmen unsere Nachbarn über die geplante Verlegung der Tramlinie via Margarethenstich ab. 21 Millionen für nicht einmal 5 Minuten Zeitersparnis sind einfach nur GAGA!

[GE]freut II: Die zwei geretteten Calamondin sind nach dem Umtopfen wieder glücklich und produzieren massenhaft neue Blätter, Blüten und Früchte.

[GE]ärgert: Über zwei hinterlistige Damen, die sich für unglaublich schlau halten.

[GE]kauftManiokmehl, rote Linsen, Kokosmilch, Kokoswasser und ayurvedische Zahnpasta mit Gewürznelken

[GE]lacht:
Herr C. hat mich per SMS geärgert und als Antwort wollte ich ihm unter die Nase reiben, dass ich als Ausgleich sein Bürli (Brötchen) gegessen habe.
Die Rechtschreibkorrektur hat dann folgenden Satz daraus gemacht:
...Egal, dafür habe ich dein Burka gefressen...

Sonntag, 27. August 2017

Surinaamse huzarensalade



Randen: Aus dem Garten. 
Zwiebel: Aus dem Garten. 
Kartoffeln: Aus dem Garten.
Saure Sahne: Selber fermentiert.
Mayonnaise: Selber zusammengerührt.
Piccalilly: Selber eingekocht.
Gewürzgurken: Selber eingelegt.
Mais: Aus der Dose.
Nobody's perfect.


Für 4 Personen:

  • 4 mittelgrosse Knollen rote und/oder gelbe Bete (ca. 650 gr / 500 gr geputzt)
  • 1/2 Tl grobes Salz
  • 1 mittelgrosse Zwiebel, nicht zu fein gehackt
  • 1 El milder Essig (io: Reisessig)

Rote Bete schälen und in ca. 2 cm grosse Stücke schneiden. Salzen und ca. 15 Minuten im Dämpfeinsatz gönnen, bis die Würfel durch sind. Sofort, d.h. heiss, mit der Zwiebel und dem Essig vermischen. 

  • 600 gr festkochende Kartoffeln*
  • 150 gr Saure Sahne
  • 70 gr Gurkenwasser
  • 3 El Mayonnaise
  • 2 El milder Essig
  • 2 El Piccalilly, fein gehackt (Notbehelf: 1/2 Tl Madras-Curry, 1 Tl Senf & 1,5 El Mayonnaise)
  • 2 grosse Gewürzgurken, in kleine Stücke geschnitten
  • 70 gr gekochte Maiskörner
  • Salz, Pfeffer
  • 2 hartgekochte Eier als Deko (optional)

Ungeschälte Kartoffeln weich dämpfen oder kochen. Unterdessen die restlichen Zutaten vermischen und kräftig salzen. Kartoffeln abschütten, etwa 10 Minuten abkühlen lassen, schälen und ebenfalls in ca. 2 cm grosse Stücke schneiden. Mit der Sauce vermischen, zuletzt die marinierten Randenstücke unterheben. Mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen, ggf. vor dem Servieren nachwürzen und mit den geviertelten Eiern dekorieren.

* Wagemutige ersetzen die Kartoffeln durch eine grosse Maniokknolle (ca. 650 gr): Gründlich schälen, alle schwarzen/dunklen Stellen wegschneiden, grob zerteilen und die Mittelvene entfernen. In Salzwasser kochen, bis die Maniokstücke durchgegart sind. Abgiessen, kurz abkühlen lassen und in kleine Würfel zerteilen. Herr C. bevorzugt den Salat mit gelben Beten, Kartoffeln & Ei, ich die Variante mit Maniok und roten Randen, ohne Ei.

Mittwoch, 23. August 2017

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -116-



Wärend dem Flohmarktbummel [GE]gessen
3 Merguez im Baguette, dazu Pommes mit Ketchup und ein Fläschchen Orangina

[GE]trunken
Rum, Gin, Absinthe, Tequila, Galliano, Brandy de Jerez und noch einiges mehr
(Verkostung, siehe [GE]freut)

[GE]backen: 
Ein Mühlebrot aus T80
Toastbrot mit Saurer Sahne
Gemüsiger Linsenbraten
Schinken-Käse-Toast mit dem selbstgebackenen Toastbrot

[GE]wesen: Zuerst in Biederthal, demeter-Eier besorgt, und danach
am Marché aux Puces et Artisanal in Muespach/Alsace.
Fund des Tages: Eine tiptope Gusseisenpfanne für 2 Euro.*froi*

 [GE]sehen: Westworld 

[GE]lesen
Round to Ours - Jackson & Levine
Louisiana Sweets - Dixie Pocheé
Bread Bread Bread - Martin Johansson
The NYC Kitchen Cookbook - Tracey Ceurvels

[GE]freut: Herr C. hatte auf verschlungenen Pfaden das Angebot bekommen, den alkoholischen Restbestand einer kürzlich geschlossenen Bar kostenlos zu übernehmen. Nach einer telefonischen Rücksprache packte er diverse Flaschen ein und schenkte sie mir.(Ich weiss was ihr jetzt denkt. Aber der Grossteil davon ist nicht zum Besaufen, sondern zum Kochen, Backen und Einmachen reserviert. Was einen gelegentlichen Schwips aber nicht ausschliesst.. 😇)

[GE]ärgert: Vier lärmige Baustellen rund um unser Haus, die Strasse dauernd verstopft wegen Falschparkern, wildes Gehupe, brüllende Handwerker... 
Neapel im Ausnahmezustand ist harmlos dagegen.

Darum wieder einmal bei der Polizei an[GE]rufen:
Und sechs Falschparker gemeldet.

[GE]kauft: Vanillepulver, Lupinenschrot und Kernseife bei kaia.ch

[GE]hört: '39 - Queen & George Michael

Aussortiert und weg[GE]bracht: CD's und Singles aus den 90ern, einen Sack Altkleider, einen Sack voller Bücher und ein bisschen Küchenkleinkram 

Sonntag, 20. August 2017

Portulak im Glas



Portulak wird oft als lästiges Unkraut angesehen und nur wenige Hobbygärtner wissen, dass Blätter und Stiele eine Delikatesse sind, die verschiedenste Salate (z.B. den Tomatensalat mit Mirabellen) und Wildkräutermischungen (z.B. für die Unkrautkissen) bereichern können. Im Mittelmeerraum existieren auch viele Rezepte für Suppen und Eintöpfe mit Portulak. Die Konsistenz dieser Gerichte ist für Mitteleuropäer allerdings ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn die Grünteile sondern bei einem längeren Kochvorgang eine leicht schleimige Substanz ab, vergleichbar mit Okraschoten in einem Gumbo. Ich gestehe, dass ich Portulak, der sich in unserem Garten übrigens als wunderbarer Bodendecker entpuppt hat, daher lieber roh geniesse. Und neuerdings auch in der eingemachten Variante, bei der die Blätter einen angenehmen Biss behalten. Eingelegter Portulak eignet sich hervorragend als würziges Apéro (z.B. zu Käse oder auf Bruschette), als Ergänzung eines Sandwiches (perfekt zu Schinken, Pâté & Trockenfleisch) und natürlich auch als Salatzugabe (besonders im Winter). Oder ganz einfach ein paar abgetropfte Blättchen pur auf einem Butterbrot geniessen.


Für ein Glas mit 500 ml Fassungsvermögen:

  • 1 grosse Salatschüssel voll Portulak, vor der Blüte geerntet 
  • 200 ml Wasser
  • 200 ml Weissweinessig
  • 125 ml trockener Weisswein
  • 2 El Zucker
  • 1 Tl grobes Meersalz
  • 1/4 Tl Korianderkörner, angequetscht
  • 1/4 Tl Dillsamen
  • 1/8 Tl Fenchelsamen
  • 6 schwarze Pfefferkörner, angequetscht
  • 1 kleine Knoblauchzehe, geschält und der Länge nach halbiert

Portulak kurz in kaltem Wasser einlegen, um evt. anhaftende Erdreste zu lösen. Danach gründlich abbrausen und putzen, d.h. Blätter und Knospen abknipsen, Stielanteil möglichst gering halten. Die Ausbeute sollte ca. 250 Gramm betragen. Blätter in ein Sieb geben und nochmals gründlich abbrausen. Gut abtropfen lassen. Unterdessen das Einmachglas und den Deckel gründlich reinigen. Das Glas vorwärmen und dann mit kochendem Wasser befüllen. Den Deckel mit einem Spritzer hochprozentigen, möglichst neutralen Alkohol (z.B. Wodka) ausschwenken. Die restlichen Zutaten, bis auf den Knoblauch, in einen Topf geben und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gegen Ende der Kochzeit das Einmachglas ausleeren, Knoblauch auf den Boden legen und bis zum Rand mit Portulak befüllen. Die Blätter mit einem Löffel leicht zusammendrücken. Vorsichtig mit dem kochenden Sud übergiessen, bis die Flüssigkeit ca. 5 mm unter den Glasrand steht. Sofort mit dem Deckel verschliessen, mit einem dicken Geschirrtuch umwickeln (erhöht die Chance auf ein Vakuum) und so vollständig auskühlen lassen. Haltbarkeit, wenn sauber gearbeitet wurde: Mindestens ein Jahr. Nach dem Anbruch im Kühlschrank aufbewahren. Idee: Saving the Season - Kevin West

Dienstag, 15. August 2017

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -115-



[GE]gessen: Chinesische Sesamkekse

[GE]trunken: Apfelschorle mit Baobabpulver

[GE]kocht: Guyanisches Dhal, dazu geröstete Butterbrötchen

[GE]backen: 
5,3 Kilo Zwetschgen und ein paar Mirabellen + 7 Stunden Ofenhitze = 
10 Gläser göttliches Zwetschgenmus

[GE]wesen: Mit lieben Freunden bei Fünfschilling in Fischingen.
Das Essen auf meinem Teller war, leider wieder einmal, eine halbe Katastrophe: Der ohne Gorgonzolasauce bestellte Burger kam dann auch gleich ohne BBQ-Sauce & Bacon und war rundherum schwarz verbrannt. Natürlich habe ich den Teller zurückgehen lassen. Der zweite Burger konnte zwar mit Sauce und Bacon punkten, war aber wiederum fast angebrannt. Zusätzliche hatte der Koch noch die Menge der Kartoffelwedges halbiert und den Schnittlauchdip verschwinden lassen... 
Und der Service war wie immer unterdurchschnittlich. Die junge Dame nahm Bestellungen falsch auf, war unfreundlich und wurde noch unfreundlicher, als ich nicht gewillt war, für ihre miese Vorstellung Trinkgeld draufzulegen.

 [GE]sehen: Eine weitere Staffel American Horror Story 
(Ein Suchthaufen ich bin. Schon weiss.) 

[GE]lesen
Stark: The Dark Half - Stephen King
Fata Morgana - Agatha Christie

[GE]freut
Herr C. hat einer älteren Dame bei der Wohnungsräumung geholfen und bekam dafür ein Kaffeeservice von Rosenthal und einen quasi neuen Plattenspieler von Sony.

[GE]ärgert: siehe [GE]wesen

[GE]kauft: Zwei Mumins Tassen für den nächsten Campingurlaub

[GE]hört: Ein paar meiner alten Lieblingsplatten von Queen, den Beatles, Falco, Wham!, Mani Matter und Depeche Mode

[GE]erntet: Zwetschgen, Mirabellen, Zucchini, Gurken, Minigurken,
Himbeeren. Kompletter Ernteausfall hingegen beim Hopi-Mais, den Stangenbohnen und den Äpfeln wegen dem verdammten Dachs, der seit letztem Jahr in einem pächterlosen Garten haust.

Sonntag, 13. August 2017

Mildes Eiercurry



Eiercurry hat eigentlich nur Vorteile: Die meisten Zutaten tummeln sich im Vorratsschrank, die Zubereitung ist pipieinfach, die Kosten sind überschaubar und die Begleitung frei wählbar, d.h. Kartoffelstock passt genau so gut dazu wie Reis, Naan oder gedämpftes Gemüse. Einziger Nachteil: Es bleiben nie Reste für die Lunchbox übrig.


Für 4 Personen:

  • 4-8 Eier (Menge dem aktuellen Hungergefühl anpassen)
  • 2 El Ghee 
  • 400 gr Zwiebeln oder grosse Schalotten, sehr fein gehackt
  • 50 gr Knoblauchzehen, sehr fein gehackt
  • 20 gr Ingwer, fein zermust
  • 1 El mildes Currypulver
  • 1 Tl Korianderpulver
  • 1/2 Tl Zimtpulver
  • 1/4 Tl Kurkuma
  • 1/4 Tl Garam Masala
  • 1 grosszügige Prise Kaschmir-Chilipulver
  • 2 grosse Tomaten, an der Röstiraffel gerieben (übrige Tomatenhaut entsorgen)
  • 3 Zimtblätter oder ein Lorbeerblatt
  • 1 Liter Wasser
  • 200 gr Coconut Cream
  • 2-3 El getrocknete Bockshornkleeblätter, zwischen den Handflächen grob zerrieben
  • 1/2 Tl Amchur oder ein paar Spritzer Limettensaft
  • Salz

Eier hart kochen, mit kaltem Wasser abschrecken und zur Seite stellen. Nebenbei Ghee in einer grossen Pfanne mit hohem Rand erhitzen, gehackte Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin anschwitzen. Wenn die Zwiebelstücke glasig aussehen, alle Gewürze zugeben und eine Minuten rührbraten. Tomatenmatsch unterrühren, Zimtblätter zugeben, Wasser zugiessen, kräftig salzen und zum Kochen bringen. Ohne Deckel 10 Minuten kochen lassen, bis die Zwiebelstücke gar sind und die Sauce angedickt ist. Unterdessen die Eier schälen und kurz abspülen, um alle eventuell anhaftenden Schalenreste zu entfernen. Coconut Cream, Bockshornkleeblätter und Amchur einrühren. Zwei Minuten mitkochen. Sauce nachwürzen und wenn der Geschmack stimmt, den Herd ausschalten. Eier in die Sauce legen, Pfanne mit einem Deckel verschliessen und das Curry auf der heissen Platte 10 Minuten ziehen lassen. Heiss mit oder ohne Beilage(n) servieren.

Dienstag, 8. August 2017

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -114-



Am 1. August [GE]gessen
Apéro (Knabberzeug & Dips), Fleisch, div. Würste, Maniokbrot, Knoblauch-Sumach-Butter mit fermentiertem Knoblauch, Gurkensalat, rosa Coleslaw, Kartoffelsalat, Bohnensalat und Zwetschgenstreuselkuchen mit Schlagrahm 

[GE]trunken: Zwei giftgrüne Caipirinhas und ein paar Bierchen

[GE]kocht: Poulet à la Mwambe

[GE]backen: Brot und Kuchen für den Nationalfeiertag

[GE]wesen: Portiunkula-Fest in Dornach

 [GE]sehen: Eine weitere Staffel von American Horror Story

[GE]lesen: Mehrere hundert Inserate und Kleinanzeigen, bis ich das richtige für unsere Ferien gefunden hatte.

[GE]freut: Ferien gebucht! Juhui!!
Im Oktober verbringen wir zwei Wochen in einem Tessiner Rustico auf 1500m ü.M. Bereits fest eingeplant ist ein erneuter Ausflug ins kleine Mühlenmuseum von Frasco, wo tagesfrisch gemahlener Polentagriess erhältlich ist. 

[GE]ärgert: Es gibt Leute, die können aus einer Amöbe einen Brontosaurier machen und merken dabei nicht einmal, wie lächerlich ihr Verhalten ist. Ein veritabler Kindergarten für Fortgeschrittene. *abgrundtiefersoifzer*

 [GE]spendet: Einen kleinen Betrag für die Hundehilfe Ungarn.
Die Mädels und Jungs kümmern sich mit unendlich viel Herzblut um die Vierbeiner vor Ort und können jeden Batzen gebrauchen.

[GE]hört: Don't stop me now - Queen

[GE]lacht: Über die Google-Übersetzung eines türkischen Rezepts.
..Drizzle 5 Esslöffel Sauce auf einem Kissenbezug, Pinsel kriechen alle über sie..
Babelfish is alive!

Sonntag, 6. August 2017

Blechpizza mit Zucchinichips, Ziegenkäse und Sumach



Die fünf Zucchinipflanzen in unserem Garten sind ausser Rand und Band und wir kommen mit ernten kaum hinterher. Ab und zu übersehen wir vor lauter Grünzeug auch mal ein, zwei Zucchini, die sich dann schnurstracks in Keulen verwandeln, mit denen man problemlos jemanden verprügeln könnte. Manchmal sind wir aber schnell genug und erwischen die Früchtchen noch bevor sie sich in einen Baseballschläger transformieren, doch leider haben sie in diesem Zustand auch schon einiges an Aroma eingebüsst. Um dieses zurückzuholen bzw. den kläglichen Rest zu verstärken, empfiehlt sich ein Aufenthalt unter dem Grill. Je mehr Wasser das Gemüse verliert, desto stärker tritt der Eigengeschmack hervor und ein paar Röstaromen als Zugabe können auch nicht schaden. Aus diesem Grund verwende ich für Pizzen nur vorgängig geröstete Zucchinischeiben, die sich bei der zweiten Runde im Ofen in aromatische Chips verwandeln. Die knusprige Pizza eignet sich auch als Apérogebäck und Reste sind ein gern gesehener Gast in der Lunchbox.


Teig:
  • 410 gr Farina di Manitoba oder kleberstarkes Weizenmehl Typ 550
  • 260 gr knapp lauwarmes Wasser
  • 20 gr Rapsöl
  • 6 gr Salz
  • 4 gr frische Hefe

Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben, etwa 14 Minuten auf Stufe 2 verkneten. Der Teig sollte sich komplett von der Schüsselwand gelöst haben, bleibt aber leicht klebrig. Auf einer eingeölten Fläche falten und an einem warmen Platz ca. 2-3 Stunden aufgehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Wenn der Teig aufgegangen ist, den Belag vorbereiten. 


Belag:
  • 1 mittelgrosse Zucchini (ca. 700 gr)
  • 200 gr Crème fraîche, glatt gerührt
  • 1 Tl Sumach
  • Kräutersalz
  • 1 Tl frische Thymianblättchen, grob gehackt
  • 150 gr Ziegenfrischkäse (z.B. von der Domaine du Geissberg oder Chavroux)
  • Pfeffer
  • 1 Tl fein abgeriebene Schale einer Bio-Orange

Grill vorheizen. Zucchini waschen, von den Enden befreien und in ca. 7 mm dicke Scheiben hobeln. Blech mit Backpapier belegen und die Scheiben nebeneinander platzieren. Sparsam (!!!) salzen und auf der zweiten Schiene von oben einschieben. Wenn das Gemüse geschrumpft und stellenweise gebräunt ist, Blech aus dem Ofen holen und alle Scheiben umdrehen. Nochmals ein paar Minuten im Ofen gönnen, bis die Scheiben auch auf der anderen Seite angebräunt sind und sich ledrig anfühlen. Aus dem Ofen holen und das Backpapier samt den Scheiben auf ein Abkühlgitter legen. Ofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze umschalten. Abgekühltes Blech mit einem weiteren Bogen Backpapier belegen, den aufgegangenen Teig mit nassen Händen möglichst gleichmässig über die ganze Fläche verteilen (sanft ziehen & breit drücken). 10 Minuten ruhen lassen, ggf. nachformen. Die Crème fraîche darauf verstreichen, dabei einen ca. 2 cm breiten Rand frei lassen. Mit dem Sumach und wenig Kräutersalz betreuen. Zucchinischeiben nebeneinander auf die Crème fraîche legen, mit den Thymianblättchen bestreuen. Ziegenkäse, je nach Konsistenz, zerbröckeln oder mit einem Teelöffel portionsweise zwischen den Scheiben verteilen. Auf der untersten Schiene einschieben und 25 Minuten backen, bis die Pizza am Rand leicht gebräunt ist. Blech auf die zweite Schiene von oben versetzen und noch 5-7 Minuten nachbräunen. Aus dem Ofen nehmen, grosszügig pfeffern und mit dem Orangenabrieb besprenkeln. Heiss oder lauwarm servieren.

Dienstag, 1. August 2017

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -113-



[GE]gessen: Wurstsalat mit Pumpernickel

[GE]trunken: fritz-kola

[GE]kocht: Sahnelinsen mit Kartoffeln und Zucchini

[GE]backen: 
Blechpizza mit Zucchinichips und Ziegenkäse
Jamaikanische Bananenmuffins

[GE]wesen: Beim Lieblingsinder (Shop mit Take Away)

[GE]sehen: Die erste Staffel von American Horror Story

[GE]lesen
Syria: Recipes from Home - Itab Azzam & Dina Mousawi
The Red Rooster Cookbook - Marcus Samuelsson
Whole Grains - Liana Krissoff
Butter & Scotch - Allison Kave
Hitlers Helferinnen - Wendy Lower

[GE]freut: Im kleinen Bioladen der Domaine du Geissberg (Biederthal/F) hofeigenes, demeter-Steinmühlenmehl T80 ergattert.  

[GE]ärgert: Schon wieder kamen zwei gebrauchte Bücher von Onlinehändlern in einem Zustand an, der massiv schlechter ist als beschrieben. Leider häufen sich solche Vorfälle seit einiger Zeit. Mühsam, sehr mühsam.

[GE]kauft: Maniok, Baobabpulver, Palmnut Cream Concentrate, Bombay Biryani Masala, Zimtblätter und Garam Masala

[GE]hört: Rock you like a hurricane - Scorpions 

[GE]gönnt: Die Jagd nach getrockneten Kaschmir-Chilis ist am Samstag leider erfolglos geblieben. Als Trost gab es dafür ein vorzügliches Riesensamosa mit Gemüsefüllung und scharfer Gewürzsauce.