Sonntag, 30. Juni 2019

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -198-



[GE]gessen: Mit Dill geschmorte Flageoletbohnen

[GE]trunken
Eistee aus Kurkuma, Ingwer, Zimt und Pfeffer

[GE]mixt
Asiatisch angehauchte Gazpacho

[GE]backen: Töggebrot, Kümmelkuchen mit Zwiebelgrün und eine Aprikosenwähe

[GE]wesen: Mit Schwesterherz im Elsass, den neuen Supermarché abgecheckt. 

 [GE]kauft: Présure (Lab), Orangenblütenwasser und rote Bananen. 

 [GE]sehen: Die 2

[GE]lesen
Das Verschwinden der Stephanie Mailer - Joël Dicker

[GE]freut: Auf dem sonntäglichen Flohmarkt eine hübsche Vase von Scheurich und ein tolles Ledertäschchen gefunden.

[GE]freut II: Die ersten Hochstamm-Kirschen aus der Region ergattert.

[GE]hört: Instabile - Nek 

An[GE]kommen: 
Der neueste Krimi von Barbara Nadel. Sommerferien ohne Inspektor Ikmen? Undenkbar.


Freitag, 28. Juni 2019

Flotte Gazpacho mit caramelisierten Zwiebeln, Miso und Ingwer



Laptop: In Reparatur (recyceltes Foto)
Wohlbefinden: Im Keller (Sommergrippe)
Rettungsanker: Heisser Grog und kalte Suppen (abwechselnd)


Für einen Liter Gazpacho:

  • 1 grosszügiger Schuss Olivenöl
  • 1 grosse Zwiebel, ca. 150 gr
  • 2 El Kokos- oder Rohrohrzucker

Olivenöl in einer grossen Pfanne erwärmen. Unterdessen die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Bei mittlerer Hitze braun braten. Zucker zugeben, caramelisieren lassen. Wenn die Zwiebelstreifen abgekühlt sind, in den Mixbecher verfrachten.

  • 900 gr tomatenlastiger Gemüsesaft, vorgekühlt (io: Biotta)
  • 2 El Reisessig
  • 1 gehäufter El helles Miso
  • 1 Scheibe frischer Ingwer
  • 1 - 2 Tl frischer Limettensaft
  • reichlich schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Chiliflocken zum Servieren, optional

Zwiebeln mit dem Gemüsesaft glatt pürieren. Restliche Zutaten in den Mixer geben und zwei Minuten auf höchster Stufe durchwirbeln. Abschmecken, in Schüsselchen schöpfen, mit den Chiliflocken bestreuen und sofort servieren. Oder in eine saubere Glasflasche mit breiter Öffnung umfüllen und im Kühlschrank maximal drei Tage aufbewahren.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Marmorierter Kokosmilchkuchen



Ich bin fast geneigt, diesem Marmorkuchen mit Kokosmilch den Zusatz "Perfekt" zu verleihen. 
Er ist, bis auf die Form, exakt so, wie ihn die Lieblingstante in den 80ern aufgetischt hat.
Ein saftiges Stück Kindheitsglück.


Für einen Cake:

  • 10 gr Schokopulver (io: Cailler Le Chocolat)
  • 5 gr Kakaopulver
  • 2 El Milch

Schokopulver, Kakao und Milch in einer kleinen Schüssel klümpchenfrei verrühren. Cakeform (25 x 12 cm) mit Backpapier auslegen. Ofen auf 170 Grad vorheizen, Gitter auf der untersten Schiene einschieben.

  • 150 gr Butter, sehr weich 
  • 140 gr Zucker
  • gehäufter 1/8 Tl Vanillepulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier Grösse L, zimmerwarm
  • 300 gr Mehl 
  • 1 gehäufter Tl Weinsteinbackpulver
  • 150 gr Kokoscrème oder dicke Kokosmilch
  • 1-2 El brauner Rum

Butter mit Zucker, Vanille und Salz crèmig schlagen. Die Eier nacheinander jeweils 30 Sekunden unterrühren. Mehl mit Backpulver vermischen. Zuerst die Kokoscrème unter die Butter-Zucker-Masse heben, dann das Mehl. Nur so lange rühren, bis der Schüsselinhalt homogen aussieht. Teig halbieren. Eine Hälfte des Teiges mit dem Rum verquirlen und in die vorbereitete Form giessen. Die Schokomilch mit dem restlichen Teig vermischen. Auf den hellen Teig befördern und für die Marmorierung eine Gabel spiralförmig durchwirbeln. Mittig mit dem Gabelstiel einen Längsstrich ziehen. Backen: Etwa 60 Minuten, bis die Stäbchenprobe positiv ausfällt. Auf einem Kuchengitter 15 Minuten abkühlen lassen. Erst dann die Form und das Backpapier entfernen. Vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen. Quelle: From Snuggs Kitchen.

P.S. Der heiss geliebte Marmorhupf war übrigens ein Fertigprodukt aus dem Supermarkt. Aber das habe ich erst ein Jahrzehnt nach dem Ableben der Tante ganz beiläufig erfahren....

P.P.S. Die Kokosnote ist so dezent, dass sogar Herr C. sie bis zum letzten Bissen nicht herausgeschmeckt hat. 

Dienstag, 18. Juni 2019

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -197-



[GE]gessen
Tomatensalat mit Rucola und Zwiebelgrün aus dem Garten

[GE]trunken: Hanfeistee mit einem Schuss Orangensaft

[GE]schmort: Sugo mit Hühnerherzen

[GE]backen: Olivenfocaccia mit Triticale & Chia

[GE]wesen
Entspannte Shoppingtour mit Schwesterherz unternommen.
Für sie gab's eine neue Sommergarderobe, für mich Bio-Gesichtspflege und Zehentreter. Nicht sexy, aber sackbequem.

 [GE]sehen
Der falsche Mond von Galileo Galilei 
What we see in the Shadows 
Menashe

[GE]freut: 
Herr C. hat endlich, mit der Hilfe eines lieben Freundes, hinter dem Gartenhäuschen Betonplatten verlegt und die neue Gerätetruhe aufgebaut. Die alte, aber völlig intakte Metalltruhe, musste auf Anordnung der Stadtgärtnerei entfernt werden, weil neuerdings nur noch Holz- und Plastiktruhen (!!!) erlaubt sind.
Soviel zum Thema Nachhaltigkeit...

[GE]erntet: Rhabarber, rote Johannisbeeren, Zitronenmelisse und Rosmarin

[GE]gruselt
Beim Umräumen des Gartenhäuschens unzählige Spinnenmumien gefunden *schüttel*

[GE]kauft: Wildreis, Flageoletbohnen, Puylinsen und Kurkuma

[GE]hört: It's probably me - Gregory Porter

[GE]lesen: Die Welt der Farben - Kassia St. Clair

Montag, 17. Juni 2019

Olivenfocaccia mit Triticale & Chia



Schon wieder Focaccia....
Ja, schon wieder Focaccia.
Unkompliziert, gut transportierbar, passt in die Lunchbox und zum Grillabend.


Für eine Wähenform mit 30 cm Durchmesser:

  • 150 gr Triticalevollkornmehl
  • 6 gr Chia
  • 160 gr lauwarmes Wasser

In der Rührschüssel der Küchenmaschine vermischen, abdecken und zwei Stunden quellen lassen.

  • 175 gr Weizenmehl Typ 550
  • 50 gr Ruchmehl
  • 100 gr Wasser
  • 10 gr Olivenöl
  • 10 gr Birnel oder Honig
  • 5 gr Salz
  • 3 gr Hefe
  • 75 gr entsteinte grüne Oliven, in Scheiben geschnitten

Alle Zutaten, bis auf die Oliven, in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und etwa 10 Minuten auf Stufe 1 kneten lassen, bis sich der Teig von der Schüssel gelöst hat. Der Teig bleibt leicht klebrig, ist aber willig. Auf einer eingeölten Fläche mit eingeölten Händen falten. Zurück in die Schüssel legen, abdecken und 5-6 Stunden bei Zimmertemperatur aufgehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Die Backform gänzlich mit Backpapier auskleiden. Den aufgegangenen Teig vorsichtig mit einem eingeölten Schaber aus Schüssel lösen und in die vorbereitete Form gleiten lassen. Mit nassen Händen den Teig verteilen, d.h. vorsichtig breit drücken/ziehen, bis er die Form gänzlich ausfüllt. Mit einem Backblech abdecken und etwa 40 Minuten an einem warmen Plätzchen aufgehen lassen. Unterdessen die Sole vorbereiten und den Ofen auf 220 Grad vorheizen.

  • 25 gr Wasser
  • 10 gr Rapsöl
  • 2 gr Kräutersalz (io: Trocomare)

Gitter auf der untersten Schiene einschieben. Salz und Wasser in einer kleinen Schüssel mit dem Schwingbesen so lange durchrühren, bis das Salz vollständig aufgelöst ist. Öl zugeben und kräftig verquirlen, bis sich der Schüsselinhalt in eine helle Emulsion verwandelt hat. Spiralförmig auf den Teig giessen. Mit feuchten Fingerkuppen gleichmässig verstreichen, danach vorsichtig möglichst viele Vertiefungen in den seidenweichen Teig drücken. Wichtig: Den Boden dabei keinesfalls durchlöchern! Form in den Ofen stellen, nicht schwaden. 25 Minuten backen. Eventuell noch zwei Minuten auf der obersten Stufe für eine nette Bräunung gönnen. Mit dem Backpapier aus der Form heben, auf ein Kuchengitter setzen und dann das Papier entfernen. Vor dem anschneiden vollständig auskühlen lassen.