Sonntag, 15. Januar 2023

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -324-


[GE]gessen: Crunchy Mushroom Chips von Forestly Foods.
Wenn das Zeug nicht aus China stammen würde, hätte ich glatt in Aktien des Herstellers investiert. Ausserdem zu teuer, um danach süchtig zu werden.

[GE]trunken: Randenschorle (3/4 Mineralwasser & 1/4 Randensaft)

Ein[GE]kauft: Knollensellerie, Stangensellerie, Lauch, Rosenkohl, Puntarelle, Mandarinen, Äpfel, Goldkiwi, Bananen, Zitronen, Chicorée und als Gegengewicht eine kleine Schwarzwäldertorte.  

[GE]kocht: Pasta mit Catalogna

Ab[GE]holt: Ein Grillhühnchen via TGTG.

Zusammen[GE]rührt: Einen gemüsigen Salat aus dem übrigen halben Huhn.
Salat: Fleisch, Stangensellerie mit Blättern, Lauch & ein säuerlicher Apfel.
Dressing: Schafjoghurt, Mayo, Reisessig, geröstetes Currypulver & Salz.
Serviert: Mit einem übrigen Bürli. 

 [GE]sehen
HIP: Ermittlerin mit Mords-IQ

[GE]lesen: Schnee - Yrsa Sigurdardottir
Am Samstag ass der Rabbi nichts - Harry Kemelmann

[GE]ärgert: .... Ääähhmmmm...*hüstel*... Der Jahresrückblick ist immer noch in Bearbeitung. Daran ist ausschliesslich Herr C. schuld, der mich mit seinem Feriengroove infiziert hat. Der Schlendrian in Reinform, sozusagen. Sobald er wieder Richtung Graubünden unterwegs ist, mache ich mich an die Arbeit.

[GE]freut
Das Schweinwoll hat fröhlich und munter seinen 14. Geburtstag gefeiert.
Vom Grossneffen gab's zur Feier des Tages eine Scheibe Kräuterkäse, ein Stück Speck und einen Kanten Brot. (Reste vom Brunch. Der Kleine besteht darauf, dem Hund jeweils etwas von seinem Teller mitzubringen. Für ihn ist die Raubtierfütterung stets der krönende Abschluss des Frühstücks).

[GE]ordert: Dahlien, Dahlien, Dahlien!
Natürlich wieder bei FAM
Tolle Auswahl, umweltfreundlicher Versand ohne Plastik, gesunde Pflanzen.

[GE]hört: King of my castle - Wamdue Project

[GE]wesen: Eine bis dato unbekannte Brockenstube in der Region entdeckt. 
Bis unters Dach vollgestopft, aber gut sortiert.
Beute: Eine Keramikschale aus den 70ern und mehrere Gebäckmodel. 

Sonntag, 8. Januar 2023

Würzige Linsen-Rotwein-Bolognese

 

Schon weiss, ich schulde euch noch den Jahresrückblick 2022. Bloss nicht hetzen. Bin momentan im locker-flockigen, fläzig-faulen Ferienmodus. Zur Überbrückung folgt das Rezept für eine feine - und zufällig auch vegane - Linsenbolognese, die nicht nur Pasta sondern auch Polenta, Couscous, Bulgur und Gnocchi alla romana veredelt. Oder in Pfannkuchen einrollen und mit einer Béchamelsauce überbacken. Njamm!

Für vier Portionen:

  • 1 Tl Paprikaflocken/Pul biber, mild
  • 1 Tl geräuchertes Paprikapulver, mild
  • 1 Tl Bohnenkrautblättchen
  • 1/2 Tl getrocknete Dillspitzen
  • 1/2 Tl Majoranblättchen
  • 1/2 Tl Oreganoblättchen und -blüten
  • 1/2 Tl Korianderpulver
  • ein gehäufter 1/4 Tl Zimtblatt- oder Lorbeerpulver (Ersatz: ein Zimt- oder Lorbeerblatt, eingerissen)
  • je ein gehäufter 1/4 Tl Piment- und Zimtpulver

Gewürze in einer kleinen Schüssel vermischen, abgedeckt zur Seite stellen.

  • 150 gr braune Berglinsen, über Nacht eingeweicht*
  • 2 El Olivenöl
  • 1 grosse rote Zwiebel
  • eine 400 gr Dose Pelati, zerkleinert 
  • eine Dosenfüllung Wasser
  • eine Dosenfüllung kräftiger Rotwein, z.B. Merlot
  • 1 Tl geräuchertes Paprikapulver, mild oder scharf
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle

Linsen in ein Sieb schütten. Unter fliessendem Wasser gründlich abspülen, abtropfen lassen. Öl im Bräter erwärmen, nebenbei die Zwiebel klein hacken. Zwiebelwürfel auf mittlerer Stufe anbräunen. Gewürze zugeben, eine Minute rührbraten. Linsen und Pelati unterrühren. Die leere Tomatendose randvoll mit Wasser füllen, in die Pfanne giessen. Mit dem Wein wiederholen. Salzen und offen kochen, bis die Flüssigkeit stark eingedickt ist. Falls die Linsen nicht schnell genug weich werden, Deckel auflegen und/oder hahnenheisses Wasser nachgiessen. Wenn die Linsen gar sind und die Sauce die Konsistenz einer Bolognese erreicht hat, Paprikapulver und Pfeffer unterrühren. Hitze ausschalten, Deckel auflegen und der Linsenbolognese auf der heissen Platte Zeit zum Durchziehen gönnen. Erst jetzt das Pastawasser aufsetzen. Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Abgiessen und mit einem grosszügigen Stück Butter vermischen (optional, Herr C. besteht darauf). Geriebener Sbrinz ist ebenfalls optional, passt aber wie die Faust auf's Auge.

*Funktioniert auch ohne vorheriges Einweichen, Kochzeit und Wassermenge entsprechend anpassen.

Samstag, 31. Dezember 2022

12 x [GE] - Meine Hirnwindungen unter der Lupe -323-


Auf der Durchreise [GE]gessen: Qofte im Tiara Grill in Schlieren

[GE]kocht: Chicken, Pumpkin & Cashew Korma

[GE]backen: Sfincione und Torta di Ricotta con susine

[GE]wesen: Im Elsass, Vorräte aufgefüllt.

  [GE]kauft: Die üblichen Verdächtigen wie Bio-Butter mit Meersalz, Ziegenkäse, Mimolette extra vieille, Grapefruits aus Korsika und Cidre. 

 [GE]sehen: The Bear: King of the Kitchen & Gefährliche Liebschaften

[GE]lesen: Graubündner Finsternis - Philipp Gurt
Queen of our Times: Das Leben von Elizabeth II - Robert Hardmann

Ausserordentlich [GE]freut
Die drei Kleinen waren begeistert von unseren Weihnachtsgeschenken. 
Ein hölzernes Schaukelpferd aus den 1960ern, ein Bilderbuch, das Moomins Weihnachtsbuch und ein Hampelmann aus Holz. Secondhand und nachhaltig. 

Ebenfalls [GE]freut: Über die durchdachten Weihnachtsgeschenke von Familie und Freunden. Unter anderem selbst genähte Küchentücher, eine Auswahl BBQ-Saucen mit Ahornsirup, Kirschstängeli, getrocknete Fricktaler Birnenschnitze, mehrere Bücher und eine Wolfsaktie.

Mir selbst [GE]schenkt: Eine Vase von Mario Mascarin und
 das Keramikmarken-Lexikon 1885-1935 von Dieter Zühlsdorff. 

Nicht [GE]hört: Sobald die ersten Takte von Mariah Careys Christmasschwachsinnssong erklangen, bin ich jedes einzelne Mal panisch zum Radio gehechtet, um den Sender zu wechseln. Ich verabscheue dieses Lied. Jedes Jahr ein bisschen mehr

Nicht fertig [GE]worden: Mit dem Jahresrückblick. Wird 2023 nachgereicht.

Herzlichen Dank für's Mitlesen und Kommentieren.
Schön, dass es euch gibt.
Guten Rutsch, y'all!

Mittwoch, 28. Dezember 2022

Sizilianischer Wackelpudding: Gelo di clementine con vaniglia


Na, alle die Festfresserei schadlos überstanden?

Egal, wie die Antwort ausfällt: Dieses leichte, fruchtig-säuerliche Dessert passt immer (noch irgendwo rein).

Für sechs Personen / eine Gugelhupfform mit 1,5 Litern Fassungsvermögen: 

  • 1 Liter frisch gepresster Clementinensaft (io: aus 22 Clementinen)*
  • ca. 120 gr Zucker (io: hellbrauner Bio-Zucker)
  • 35 gr frisch gepresster Zitronensaft, durchgesiebt
  • 1/8 Tl Vanillepulver
  • 85 gr Maisstärke

Die Clementinen auspressen und den Saft durchsieben um Fruchtfleisch und Kerne zu entfernen. Einen Liter fruchtfleischfreien Saft abmessen. Zucker direkt im Kochtopf (io: 2,5 Liter) abwiegen. Zitronensaft, Vanillepulver und 800 gr Clementinensaft zugeben. Auf den Herd stellen und zum Kochen bringen. Unterdessen die Maisstärke mit dem restlichen Saft klümpchenfrei verrühren. Wenn der Topfinhalt kocht, die aufgelöste Stärke unter ständigem Rühren mit dem Schwingbesen zugiessen. Hitze reduzieren (io: 6 von 9), zwei Minuten kochen. Dabei ständig rühren, rühren, rühren! Topf zur Seite ziehen. Gugelhopfform (io: aus Borosilikatglas) kalt ausspülen und die Puddingmasse reingiessen. Die Oberfläche direkt mit einem Stück Klarsichtfolie belegen (ein Folienquadrat abreissen, in der Mitte ein Loch mit den Fingern reinstechen - siehe zweites Foto). Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, danach über Nacht in den Kühlschrank stellen. Das Gelo nach der Kühlzeit vorsichtig auf eine Tortenplatte stürzen. Wenn es sich unkooperativ verhält, vorsichtig mit den Fingern vom Rand lösen oder die Form kurz in heisses Wasser tauchen. Wer auf Deko steht, kann noch fein geschabte Bitterschokolade und/oder gehackte Pistazienkerne - natürlich ungeröstet & ungesalzen - über den knallorangen Wackelpudding streuen. Sofort servieren und erst am Tisch zerteilen. Quelle: La cucina siciliana (ohne Vanille).

* Faule Köche sparen sich die Auspresserei und besorgen heimlich eine Flasche Clementinensaft, zum Beispiel im Coop von Andros. Die Zuckermenge ist stark abhängig vom Säuregehalt der Früchte bzw. dem fixfertigen Saft. Lieber mit 80 Gramm beginnen und vor der Zugabe der Stärke noch nachzuckern, falls nötig. Im Rezept werden 200 Gramm verlangt, wir fanden das Gelo mit 120 Gramm Zucker perfekt ausbalanciert.