Donnerstag, 4. April 2013

Es muss nicht immer Kimchi sein: Mit Chili und Orange marinierter Bok Choy



Wer keine Lust hat, viel Aufwand zu betreiben und auch nicht tage- oder wochenlang warten möchte, ist mit diesem Rezept gut bedient. Es entstand, als ich im Kühlschrank zwei kleine Bok Choys überraschend wiederentdeckte und die grünen Chilis auch schon ganz traurig aus der Wäsche... ääähh... dem Gemüsefach guckten. Der Kohl ist nach einer Stunde Ruhezeit servierbereit, schmeckt aber meiner Meinung nach am nächsten Tag am besten. Länger als drei Tage sollte er nicht gelagert werden, aber bis dahin ist er ohnehin verputzt. Passt als Beilage zu weissem Reis, gedünstetem Gemüse und Schweine- oder Rindfleisch.


Für 2-3 Personen als kleine Beilage:

  • 2 kleine Bok Choy (ca. 350 Gramm)
  • 1/3 Tl Salz 
  • 1/3 Tl Gemüsebrühepulver 
  • 1 haselnussgrosser Knubbel Ingwer, fein gerieben
  • 1 Tl abgeriebene Orangenschale
  • 2 Tl Orangen- oder Zitronensaft
  • 1 kleine grüne Chili, entkernt und ganz fein geschnitten
  • etwa 10 Tropfen Fischsauce

Bok Choy rüsten, waschen, trocken schleudern und in dünne Streifen schneiden. Mit allen anderen Zutaten mischen. In einen Gefrierbeutel füllen und gut verschliessen. Etwa eine Minute damit Sackhüpfen spielen, d.h. den Beutel aus etwa 20 cm Höhe immer wieder auf die Arbeitsfläche klatschen lassen. So kann die Marinade schneller in den Kohl eindringen. Im Kühlschrank mind. eine Stunde, besser über Nacht, durchziehen lassen.


P.S. Unser Osterfest fiel wegen Renovierungsarbeiten ins Wasser und meine Laune befindet sich dank Stress, Chaos und Überforderung momentan knapp neben dem absoluten Tiefpunkt. Bitte nicht böse sein, wenn ich nicht auf eure Kommentare antworte. Bin momentan einfach zu sporadisch online.


Kommentare:

kochpoetin hat gesagt…

Dein Bok Choi ist hier Pak Choi, nehme ich an. Gute Idee! :-) Und zur Laune, halt durch! Irgendwann wird's wieder besser!!!

Wilde Henne hat gesagt…

Du tust mir echt leid, Cookie. Wird Zeit, dass bei euch endlich wieder ein bisschen Ruhe und Gemütlichkeit einkehrt. Renovieren - das müsste doch jetzt nicht wirklich auch noch sein nach diesem ganzen Umzugsstress.
Ich schick Dir mal eine grosse Portion Berner Gelassenheit an den Nordrand der Schweiz rüber.