Sonntag, 29. Januar 2017

Banana Upside Down Cake mit Teffmehl



David Lebovitz hat Mitte Januar das Rezept für einen Banana Upside Down Cake mit Teffmehl veröffentlicht. Gestern Abend hatte ich spontan Lust, den Kuchen mit ein paar Änderungen nachzubacken. Mangels einer ofenfesten Pfanne, diente ein gusseisernes Caquelon von Cousances mit 18 cm Durchmesser als Backform. Und das Ergebnis? N-J-A-M-M-I!

Für einen kleinen Kuchen:

  • 30 gr Butter
  • 50 gr Kokoszucker
  • 2 Prisen Vanillepulver
  • 1 grosszügige Prise Salz
  • 1 sehr grosse Banane, der Länge nach gedrittelt und dann die Drittel der Länge nach halbiert

Ofen auf 180 Grad vorheizen, Gitter auf der zweiten Schiene von unten einschieben. Gusseisernes Caquelon, gusseiserne Pfanne oder eine Tarte Tatin Form auf den Herd stellen. Butter, Kokoszucker, Vanillepulver und Salz hineingeben und bei mittlerer Hitze zu hellem Caramel schmelzen. Zur Seite ziehen und die Bananenstücke mit der Schnittseite nach unten auf dem Boden verteilen. Danach den Teig zubereiten.

Teig:
  • 60 gr Butter, sehr weich & ein Knubbel Butter zum Einfetten des Randes
  • 75 gr Zucker
  • 1 grosszügige Prise Salz
  • 1/8 Tl Zimtpulver, frisch gerieben
  • 1/8 Tl Ingwerpulver, frisch gerieben
  • 1 Ei Grösse M
  • 55 gr dunkles Teffmehl
  • 3/4 Tl Weinsteinpulver
  • 60 gr Milch
  • 1 Tl Rum
  • 125 gr Farina di Manitoba

Butter, Zucker, Salz und Gewürze eine Minute mit dem Handrührer aufschlagen. Ei kurz untermischen, dann die restlichen Zutaten der Reihe nach unterrühren. Den Rand der Form mit dem Butterknubbel einfetten, dann den Teig über die Bananenstücke häufen. Glatt streichen, in den Ofen schieben und 30 Minuten backen. Danach noch 5 Minuten auf der mittleren Schiene zum Bräunen der Oberfläche anhängen. Wenn der Stäbchentest positiv ausfällt, die Form aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stellen und 10 Minuten abkühlen lassen. Vorsichtig mit einem Messer dem Topf- oder Pfannenrand entlangfahren, um eventuell angebackene Stellen zu lösen. Einen grossen Teller auf die Form legen und das Ganze schnell umdrehen. Der Kuchen sollte nun problemlos aus der Form gleiten. Falls etwas hängengeblieben ist, einfach mit einem Gummispatel zusammenkratzen und auf dem Cake verteilen. Oder heimlich selber mampfen. Möglichst lauwarm servieren.

Kommentare:

kochpoetin hat gesagt…

Wodurch zeichnet sich denn Teffmehl aus?

Cooketteria hat gesagt…

Es ist ein glutenfreies Vollkornmehl mit sehr guten Backeigenschaften, das sich für Kekse, Kuchen und auch Hefegebäck eignet. Der Geschmack ist nussig-süsslich und es verleiht Gebäck eine milde Honignote. Gesund soll es natürlich auch noch sein, aber ich finde es einfach spannend, mit Geschmack und Textur zu experimentieren. Da ich es direkt von der Birlin Mühle in Rheinfelden beziehe (eine der wenigen Mühlen in Europa, die Teff verarbeitet), ist auch der Preis ganz okay. Ein Kilo kostet dort um 4,50 Euro.