Freitag, 16. Dezember 2011

Welches ist der ideale Kaffee für einen Bialetti Espressokocher?


Ein Teil mit vielen Namen: Espressokocher, Espressokanne, Moka-Kanne, Mokkamaschine, Caffettiera...

Nach langem hin und her habe ich mir zu Weihnachten eine Caffettiera gegönnt. Ein Kompromiss zwischen einer richtig guten Espresso-Maschine (lohnt sich bei nur einem Kaffeetrinker im Hause C. nicht) und einer klassischen Bialetti. Da mir die "Moka Express" optisch nicht so gefiel, entschied ich mich für das Model "Dama". Zwar etwas teurer, dafür nicht so kantig, schwarz lackiert und mit einem hitzebeständigen Silikongriff. Fassungsvermögen: 3 Tassen (knapp 200 ml).

Da ich ein absoluter Neuling auf dem Gebiet der manuellen Kaffeezubereitung bin, möchte ich euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

Als erstes stand eine gründliche Reinigung auf dem Plan. Ausnahmsweise mit Schwamm und Spülmittel. Sonst sollte die Kanne nach dem Gebrauch nur mit heissem Wasser ausgespült werden, um die Patina im Inneren zu erhalten. Danach drei Mal Kaffee darin kochen und wegschütten. So wird sichergestellt, dass die Kanne auch wirklich sauber ist und das Endprodukt nicht metallisch schmeckt.

Dann kann das wahre Abenteuer starten. Und zwar mit der Frage: Welchen Kaffee soll ich nehmen? Schwierig zu beantworten. Natürlich ist es primär eine Frage des Geschmacks. Daher spreche ich hier (noch) keine Empfehlungen aus. Meine erste Sorte ist ein Mocca von La Semeuse. Laut Packungsaufdruck weder bitter noch sauer. Klingt zumindest vielversprechend.

Wenn man sich für eine Sorte entschieden hat, stellt sich die nächste Frage. Gemahlenes Pulver oder lieber Bohnen kaufen und selber mahlen? Da fertig gemahlener Kaffee anscheinend zu fein für eine Caffettiera sein kann (?), entschied ich mich für ganze Bohnen. Die Anschaffung einer eigenen Kaffeemühle lohnt sich kaum, denn hier in der Schweiz findet man in fast jeder Filiale von Migros und Coop eine kostenlos benutzbare Mühle. Die Anzeige reicht in meiner Coop-Filiale von 1-10. "1" steht für türkischen Mokka, "3" für Espresso und danach wird noch zwischen "Mittel" und "Grob" unterschieden.

Und welcher Mahlgrad ist nun für meine Maschine optimal?

Um den idealen Mahlgrad herauszufinden, werde ich daher nach und nach ein Päckchen Bohnen portionsweise mit verschiedenen Einstellungen mahlen, aufbrühen und miteinander vergleichen. Für den Anfang habe ich je ca. 125 Gramm Bohnen auf Stufe 3 und 4 gemahlen. Das feinere Pulver (Stufe 3) funktioniert gut, der Kaffee wird problemlos durchgedrückt. Allerdings ist der Geschmack in meinen Augen, pardon, in meinem Mund noch nicht optimal.

Weitere Versuche finden in den nächsten Tagen statt. Noch eine Tasse mehr heute Abend und ich fange an zu hypern. Falls ich heute Nacht noch 10 weitere Posts einstelle, wisst ihr woran es liegt...


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