Sonntag, 1. Februar 2015

Sonnenhonig mit Kurkuma, Kumquats und Tellicherrypfeffer



Das Wetter ist zur Zeit ziemlich beständig. Kalt und feucht oder feucht und kalt, ganz wie es beliebt. Ein bisschen Aufhellung bringt da der Sonnenhonig, egal ob er in die Teetasse wandert oder auf Brot gestrichen wird. Gesund soll er auch noch sein, aber das bewerbe ich hier mangels Doktortitel nicht. Bitte für dieses Rezept nur Zitrusfrüchte aus Bioanbau verwenden, behandelte Schalen würden den Geschmack ruinieren. Frische Kurkumawurzeln findet man entweder in gut sortierten Bioläden oder in Asiashops mit Kühltheke. Kleiner Tipp: Nur Rhizome kaufen, die prall und knackig aussehen und sich auch so anfühlen. 


Für ein kleines Glas:

  • 150 gr flüssiger, milder Honig (z.B. Akazie, heller Blütenhonig)
  • 1 daumengrosses Stück frische Kurkumawurzel 
  • 3 grosse Kumquats oder eine kleine Orange
  • 1/2 Zitrone, klein
  • 1/8 Tl Hildegards Kuchen- und Keksgewürz* 
  • 2 Umdrehungen fein gemahlener Tellicherrypfeffer
  • 2 Msp Vanillepulver

Honig in eine kleine Schüssel aus Porzellan oder Glas giessen. Kurkumawurzel sehr gut waschen oder schälen, fein raspeln und unter den Honig rühren. Zitrusfrüchte ebenfalls waschen und die Schalen fein abreiben. Zusammen mit den Gewürzen unter den Honig mischen. Abdecken und über Nacht, also etwa 12 Stunden, ziehen lassen. Ein, zwei Stündchen mehr oder weniger sind auch okay. Durch ein feines Teesieb direkt in ein sauberes Einmachglas filtern. Verschliessen und im Kühlschrank aufbewahren. Abgesiebte Reste nicht fortwerfen, sie können gleich mit heissem Wasser zu einem feinen Tee aufgebrüht werden. 

*Ersatzweise 1/8 Tl Cassiazimt mit je einer Msp Nelken & Muskatnuss oder ein wenig Ceylonzimt nehmen.

Inspirationsquellen: Greenkitchenstories und Das Mädel vom Land


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