Montag, 25. Juni 2018

Karottensuppe mit Mango und zweierlei Limetten



Der Tiefkühler im Keller quilt beinahe schon wieder über vor lauter Johannis-, Stachel- und Cassisbeeren. Nachdem auch noch ungeplant zwei Kilo Kirschen darin untergebracht werden mussten, wurde es beim Umräumen richtig eng. Übrig blieb ein Tupperli mit Mangostücken, ursprünglich für Smoothies eingefroren, die ihre besten Tage schon hinter sich hatten. Aber kein Problem, für eine Suppe waren sie immer noch tauglich. Herr C. speiste an dem Abend auswärts und so blieb eine Portion Suppe übrig, die ich mir am nächsten Tag zur Mittagszeit zimmerwarm einverleibte. Mit Genuss, möchte ich noch hinzufügen.


Für 2 Personen als Hauptgericht:

  • 1 El Kokosöl
  • 350 gr Bio-Karotten
  • 1 mittlere Zwiebel (ca. 80 gr)
  • 1 haselnussgrosses Stück Ingwer, fein gerieben
  • 1 haselnussgrosses Stück Kurkuma, fein gerieben
  • 1/2 Tl Sambal Manis (io: Koningsvogel)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 grosses Kaffirlimettenblatt, angeknickt
  • 100 gr Mango, in kleine Stücke geschnitten (frisch oder TK, KEINE Dosenware)
  • 100 gr Kokosmilch
  • 1/2 kleine Limette, Saft & ein wenig Abrieb
  • Salz

Kokosöl bei mittlerer Hitze in einem grossen Topf schmelzen lassen. Karotten gründlich waschen, Enden kappen und in dünne Scheiben schneiden. Im Kokosöl anschwitzen. Zwiebel schälen, grob hacken und ebenfalls kurz anschwitzen. Ingwer, Kurkuma und Sambal Manis zugeben, eine Minute rührbraten. Wasser in den Topf giessen, kräftig salzen. Kaffirblatt rein, Deckel drauf und etwa 10 Minuten kochen, bis die Karottenstücke weich sind. Mangostücke unterrühren, fünf Minuten mitkochen. Topf vom Herd ziehen, das Kaffirblatt rausfischen und die Suppe fein pürieren. Kokosmilch, Limettensaft und -abrieb einpürieren. Abschmecken und heiss oder zimmerwarm servieren. Als Garnitur empfehlen sich geröstete, gehackte Erdnüsse und/oder Chiliflocken.

Keine Kommentare: